BRD des tages

Die stadt düsseldorf ist der auffassung, dass es eine mit einem verwarnungsgeld in höhe von 35 euro zu ahndende ordnungswidrigkeit ist, wenn sich ein mensch zum ausruhen auf die bank einer bushaltestelle setzt, ohne mit dem bus fahren zu wollen. [Nur um im internetzzensurland BRD sicher zu gehen, hier noch eine lokale kopie des wandkalten briefes der düsseldorfer vergewaltung.]

Ich bin nicht gerade ein fotoexperte, so dass diese aussage nicht ganz so viel sagt: ich habe auf dem foto dieses briefes nach anzeichen für eine fälschung gesucht und keine gefunden. In meinen augen sieht das foto echt aus. Was mich anfangs ein bisschen skeptisch daran gemacht hat, ist, dass der brief nicht unterschrieben ist — und schließlich kann sich jeder so etwas ausdrucken und fotografieren. Allerdings sind vergleichbare briefe in der BRD auch nicht unterschrieben (beispiel, beispiel). Mich wundert in der BRD jedenfalls nichts mehr, und so ein vorgang ist für mich völlig vorstellbar. Kostenloses sitzen, wo kommen wir denn da hin! 😦

Na ja, hauptsache der VW-vorstand sieht niemals einen knast von innen!

Hadmut Danisch des tages

Hadmut Danisch hat entdeckt, dass über eingeblendete reklame aus drittkwellen schadsoftware und kriminelle überrumpelungen transportiert werden.

Ich habe gestern längere Zeit versucht, ebenfalls diese Werbeeinblendung zu sehen, habe sie aber nie bekommen […] Wie ich inzwischen anhand von Berichten (s.u.) herausgefunden habe, betrifft das iPhones und in seltenen Fällen Android-Geräte mit Firefox-Browser […] Damit ist es vermutlich eine Sicherheitslücke im Browser von Apple (Safari) oder deren Libraries. Eigentlich müsste man sich bei Apple und nicht beim mir beschweren

Tja, deshalb ist man ja auch niemals, niemals, niemals ohne adblocker im web unterwegs. Auch, wenns bitter für jene ist, die sich über reklameeinblendungen „finanzieren“ wollen. (In anderen texten hat sich Hadmut Danisch heute ausführlicher darüber ausgelassen.)

Feminismus und frauenschutz des tages

Bitte festhalten und tischkanten aus der gebissnähe entfernen:

Sex-Vorwürfe:
Mutter fordert Dornröschen-Verbot

Eine besorgte Mutter aus Großbritannien hat sich dafür ausgesprochen, das beliebte Märchen Dornröschen zu verbieten. Sie fordert, dass die Geschichte nicht an der Schule ihre Kinder vorgelesen wird. Grund ist der „nicht-einvernehmliche Kuss“ des Prinzen für das schlafende Dornröschen, um es aufzuwecken

Wie wäre es mit einer feministisch umformulierten versjon der ollen geschichte? Auf dass die neidische fee triumfiere, dornröschen niemals mehr erwache und im dornberankten schlosse verwelke und der prinz mit der mädchenmacherschere entmannt werde! :mrgreen: