BRD des tages

Die stadt düsseldorf ist der auffassung, dass es eine mit einem verwarnungsgeld in höhe von 35 euro zu ahndende ordnungswidrigkeit ist, wenn sich ein mensch zum ausruhen auf die bank einer bushaltestelle setzt, ohne mit dem bus fahren zu wollen. [Nur um im internetzzensurland BRD sicher zu gehen, hier noch eine lokale kopie des wandkalten briefes der düsseldorfer vergewaltung.]

Ich bin nicht gerade ein fotoexperte, so dass diese aussage nicht ganz so viel sagt: ich habe auf dem foto dieses briefes nach anzeichen für eine fälschung gesucht und keine gefunden. In meinen augen sieht das foto echt aus. Was mich anfangs ein bisschen skeptisch daran gemacht hat, ist, dass der brief nicht unterschrieben ist — und schließlich kann sich jeder so etwas ausdrucken und fotografieren. Allerdings sind vergleichbare briefe in der BRD auch nicht unterschrieben (beispiel, beispiel). Mich wundert in der BRD jedenfalls nichts mehr, und so ein vorgang ist für mich völlig vorstellbar. Kostenloses sitzen, wo kommen wir denn da hin! 😦

Na ja, hauptsache der VW-vorstand sieht niemals einen knast von innen!

3 Antworten zu “BRD des tages

      • https://www.derwesten.de/panorama/strafe-fuers-sitzen-auf-wartebank-duesseldorf-kassiert-oefter-id212665705.html

        Muss wohl doch nicht zahlen…

        Jedenfalls sehe ich hier schon den Gedanken dahinter: Diese Bänke sind für Wartende Kunden die mit der Bahn fahren wollen. Ausserdem versucht man so sicherlich das „Abhängen“ von irgendwelchen Leuten einzudämmen, zumeist wohl irgendwelcher trinkender Obdachloser oder sonstiger gesellschaftlicher Sorgenfälle.

        Das ist schon keine schlechte Sache, wenn es denn mal durchgesetzt würde.

        Viel interessanter wäre zu wissen, ob diese überdachten „Häuschen“ nicht auch als öffentliche Gebäude gelten und dort das rauchen strikt untersagt sein müsste. Willste frische Luft, darfste im Regen stehn. Die stinkenden Tabakdrogenjunkies gehen ja nicht selbst mit ihrem Giftdampfinhalator in den Regen – nein, nicht nur das: Um den Aufenthalt an den Haltestellen so schön wie möglich zu machen, wird für die stinkenden Drecksraucher mit ihren Giftdampinhalatoren noch dauernd extra stinkende leicht anzuzündene deshalb brennende „Aschenbescher“. Deshalb brennen darihn regelmäßig gefährliche Reste der Giftstummel fröhlich vor sich hin.

        Kurzum: Obdachlose Säufer verjagen aus Gründen der „öffentlichen Raumpflege“ klappt, Tabakjunkies dürfen bleiben – zum verdrecken, verstinken und vergiften des öffentlichen Raumes.

        Halbherzig und sozialrassistisch.

        Aber mal ein Tip an die Obdachlosen: Zieht euch ordentlich an, hört auf zu saufen und zu stinken und kackt und pisst euch nicht ein. Dann haben viel weniger Menschen Berührungsängste mit euch…

        Muss ja nicht sein, das die Schuld immer die Anderen hätten, da gibts immer mehrere Sichtweisen. Auch der verlinkte Artikel gibt ein bischen was zu bedenken. Drogenszene in der Nähe, Geschäfte bekommen Probleme und machen natürlich Druck. Auch Anwohner haben nur Ärger in solchen Sonderzonen.

        Herz für Benachteiligte, ja kein Ding! Aber auch Benachteiligte sollten sich an gewisse Spielregeln halten und wenn sie wissen, das die Stadt es gerne ordentlich hat, muss man sich einfach daran halten und woanders rumhängen oder einfach Duschen, Bart abschneiden und saubere Sachen anziehen. Dann fällt man auch kaum noch so übel auf.

        Einseitige Schuldzuweisungen sind doch nicht zielführend!

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