Hallo debian!

Die mawk-versjon in debian stable ist rd. zwanzig verdammte jahre alt und so kaputt, dass sie keine character classes kennt und ein speicherleck hat, das bei größeren eingaben beachtliche mengen speicher wegknabbert und das system damit träschen kann. Und sie hat im üblichen debian-sumpf alle schangsen, auch noch dreißig oder vierzig jahre alt zu werden. Unterdessen: die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Also leute, wenn ihr etwas schreibt, was auch auf debian laufen soll, dann setzt keinen POSIX-konformen awk voraus oder testet es auch mit gawk! Oder macht es gleich in perl (sowieso eine sprache, die zu lernen sich lohnt). Ach, ihr wollt (oder müsst gar) POSIX-konform bleiben? Tja… 😦

Aber hauptsache, der scheiß-systemd ist aktuell! 😦

7 Antworten zu “Hallo debian!

  1. Über kurz oder lang kommt man nicht darum herum, einen eigenen Paketbaum zu verwalten.
    Bei MacPorts kann ich meine Änderungen als separaten Git-Zweig pflegen und die Entwicklungen des offiziellen Zweigs rein-mergen, wenn ich die Zeit habe, mich mit den Update-Beglückungsideen der Port-Maintainer herumzuschlagen.
    Wenn ich dann noch Reserven für Nerd-Kommunikation habe, melde ich die nötigen Änderungen auch im offziellen Bugtracker.

    • Im moment sitze ich am arbeitsrechner hinter einem unbuntu. Ich sage, dass ich dahinter sitze, weil das, was mir entgegengehalten wird, eher eine rückwärtige leibespforte ist.

      Auf servern allerdings debian. Und debian ist auch ganz schön rottig. Den stinkenden systemd habe ich auf beidem. Ich bin froh, dass ich keine probleme damit habe.

      Ein betrübssystem zu empfehlen ist gar nicht so leicht. Es kommt schon ein bisschen darauf an, was man damit machen will. Die meisten menschen, die ab und an mal einen brief schreiben wollen, mäjhlen wollen, sörfen wollen und dergleichen und die ganz normale 08/15-hardwäjhr von der stange haben, sind mit einem unbuntu gut bedient. In meinen augen besser als mit einem windohs. weils ein bisschen weniger zickt. Wenn aber auch noch moderne spiele laufen sollen, wirds schon nicht mehr so klar. Den steam-client gibt es jedenfalls auch für linux.

      Wer sich sein system gern ein bisschen anpasst, wird schnell feststellen, dass unbuntu ganz schön verfrickelt ist. Das hat unbuntu von debian geerbt, aber ungleich schlimmer gemacht.

      Auf gar keinen fall würde ich unbuntu mit seinem standard-desktop nutzen wollen, denn ich habe keine lust, sämtliche reflexe der kompjuternutzung neu zu erlernen. Leider ist der xfce inzwischen auch ein bisschen rottig geworden und hat einen dateimänätscher, der nicht mehr richtig funkzjoniert und öfter mal kräscht. (Sowas veröffentlicht man doch nicht als stable!) Bei mir ist es ein cinnamon, aber der ist mir schon deutlich zu fett, als dass ich damit froh sein könnte. Wer viel RAM und leistungsfähigere kompjuter als ich hat, sollte sich unbedingt mal den KDE als desktop anschauen, dann aber besser nicht mit unbuntu, denn da kriecht er selbst auf guten rechnern. Ich weiß nicht, wie canonical das hingekriegt hat. Die beste linuxdistribuzjon für KDE ist nach meiner erfahrung SUSE.

      BSD ist auf jeden fall einen genauen blick wert — aber für jemanden, der nur linux kennt, zunächst eine fremde welt. Wer aber schon einmal mit einem „richtigen un*x“ zu tun hatte, bekommt sehr schnell ein gefühl von vertrautheit.

      GNU/Linux verrottet und vermoppelt leider grade, und ganz viele idjoten probieren völlig idjotische ideen dran aus. Snaps zum beispiel, die mit einem erheblichen aufwand und beachtlicher komplexität (das gegenteil von sicherheit, ressorßensparsamkeit und performanz) verwirklicht wurden, statt derartige anwendungen einfach statisch zu linken, um sie vom biblioteksapparat der jeweils verwendeteten distribuzjon unabhängig zu machen und ein paar skriptchen für die verwaltung drumherum (menüeintrag, piktogramm, konfigurazjon) und einen (ana)cronjob für die regelmäßige aktualisierung solcher anwendungen zu erstellen… und das ist nur ein beispiel für gegenwärtige linux-idjotie unter der bunten, hirndörrenden sonne canonicals. Wer die überkomplexität von windohs haben möchte, soll doch einfach windohs nehmen — das ist inzwischen wesentlich brauchbarer für „normale“ anwendungsfälle als früher und hat auch sicherheitstechnisch enorm zugelegt. Klar, man muss sich das ein bisschen zurechtfrickeln, doch das muss man bei linux auch. Wer aber ein durchschaubares, flexibles und anpassbares system haben möchte, ist jetzt schon mit BSD besser bedient.

      Der letzte vorteil von GNU/linux ist, dass es trotz aller bemühungen um die DAUs dieser welt immer noch ein nischensystem ist, für das praktisch keine schadsoftwäjhr entwickelt wird, von der „normale“ anwender betroffen sind. Die ganoven konzentrieren sich halt lieber auf verbreitete betrübssysteme. Möge es noch lange ein selten benutztes nischensystem bleiben… denn der gegenwärtige hang zur überkomplexität ist leider das gegenteil von sicherheit.

  2. Gerade über einen Bug in Subversion 1.9.7 gestolpert, der manche Checkouts abbrechen lässt. Mit 1.9.6 klappt es hingegen. Bei manchen Ports wird Subversion für die Fetch-Phase benutzt, also funktioniert das Bauen dieser Ports seit dem Subversion-Update nicht mehr. Bin ich froh, dass ich das zurückrollen kann…

    Passiv am Update-Tropf zu hängen, geht nicht.

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