Herzlichen glückwunsch!

Ich beglückwünsche Ulf Schleth zu seiner leider etwas verspäteten einsicht:

Wie soll ich bei Facebook bleiben und meinen Kindern erklären, dass man Dinge, die man für grundlegend falsch hält, nicht tun soll – nur, weil man dazugehören möchte? Wie soll ich glaubwürdig sein, wenn ich ihnen erkläre, dass es keine gute Idee ist, Whatsapp zu benutzen? Deshalb gehe ich

Für diese einsicht — die bei mir dazu führte, dass ich niemals irgendetwas mit dem fratzenbuch gemacht habe und auf die fast jeder, den ich kenne, mit völliger (durchaus auch mal zur beschimpfung aufgelegten) verständnislosigkeit reagiert hat — habe ich nur eine einzige scheißspämm vom fratzenbuch gebraucht. Und den zusätzlichen ansporn mit irgendwelchen kindern und dem vorbildsein, die der herr kwalitätsjornalist hier in pädagogisch wertvoller absicht der leserbeeinflussung (komm, machs wenigstens für deine kinder!) rausholt, benötigte ich nicht, um mich nicht in die pose des freundes eines spämmers zu werfen. Natürlich ist es nicht bei der einen spämm geblieben, nachdem ich den scheiß einfach ignorierte und löschte, sondern es wurden etliche, die mir immer und immer wieder vom scheißfratzenbuch ins postfach gemacht wurden. Es ist niemals eine gute idee, irgendwas mit einem asozjalen scheißspämmer zu machen, der mäjhladressen mit trojanischen äpps von den wischofon-adressbüchern abholt und jede dieser mäjhladressen mit spämm zuscheißt, wenn sie noch nicht beim fratzenbuch registriert ist. Übrigens: dieses klar illegale, von den schmierigen internetzkriminellen abgeschaute vorgehen hat fürs fratzenbuch keinerlei konsekwenzen gehabt, wenn man vielleicht mal davon absieht, dass die menschen zum fratzenbuch gestürmt sind wie die schmeißfliegen zu einem frisch geflatschten kuhfladen. Wer beim fratzenbuch ist, sorgt dafür, dass sich klar illegales vorgehen lohnt. Und wer das nicht für grundlegend falsch hält, soll schön seine fresse halten, wenn klar illegales verhalten mal ihn selbst trifft. Mein mitleid ist sparsam, doch mein hohn spendabel.

Aber immerhin, ich gratuliere auch zur späten einsicht. Denn bei der mehrzahl der menschen kommt es offenbar gar nicht zur einsicht. 😦