Datenschleuder des tages

Eos, eine schweizerische keineswegs nur in der schweiz tätige¹ inkassoklitsche, hat 33.000 „kunden“-datensätze rausgeschleudert:

Die erhobenen Informationen sollen zum Teil sehr alt sein und bis ins Jahr 2002 zurückreichen. Wenn die Schuld beglichen ist, müssten private Informationen eigentlich gelöscht werden

Ach, wer wird denn im zeitalter des „datenreichtums“ (A. Merkel), wo „digital first, bedenken second“ (FDP) gilt, die schönen eingesammelten daten über irgendwelche menschen wieder löschen. Die könnten ja noch irgendwann einmal etwas wert sein.

[…] ein Ordner mit dem Namen Upload. Darin sollen sich […] „ganze Krankenakten“ befinden, wenn Krankenhäuser ausstehende Beträge von Patienten einforderten […] unter anderem Informationen über Vorerkrankungen […] Scans von Ausweisen […] detaillierte Kreditkartenabrechnungen

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Und morgen labert irgendein innenp’ltiker wieder „cyber cyber“, um die chinesische durchzensur des internetzes zu fordern, aber auf die idee, solche datenschleudereien von wirtschaftsunternehmen, die vor der organisierten kriminalität dienen, mal mit angemessenen haftungspflichten und strafmaßen zu belegen, konnen die scheiß innenp’litiker nicht. Tatsächlich wurde in der BRD noch nie eine strafe für eine derartige datenschleuderei verhängt, und eine haftung gegenüber den davon betroffenen menschen gibt es nicht. Aber hauptsache, der „häjhtspietsch“ im internetze wird mit willkürgesetzen bekämpft und irgendwelche „fäjhknjuhs“ im internetze werden zur ursache der unzufriedenheit vieler bewohner der BRD mit der gegenwärtigen p’litik erklärt!

Und nein, die vom staat eingesammelten daten sind auch nicht sicherer.

¹Danke, @AtariFrosch für den hinweis!

34c3-bullschitt des tages

Wir brauchen Regularien, um zu schauen, wie kriegen wir eine Nachvollziehbarkeit und eine demokratische Kontrolle von dem hin, wie Algorithmen eingesetzt werden

Markus Beckedahl, bekannt von netzpolitik punkt org, hat ideen auf dunkelbraunem CSU-niewo. So so, „demokratische kontrolle“ von algoritmen. Etwa so eine „demokratische“ kontrolle wie bei BRD-geheimdiensten? Letzlich wird eine derartige regulierung nur zur kriminalisierung von softwäjhr führen, während sich der scheißstaat ein gesetzliches monopol auf drexverfahren sichert (das von der organisierten kriminalität selbstverständlich nicht beachtet wird). Und der größte teil der menschen ist allen staatlichen und kriminellen machenschaften völlig schutzlos ausgeliefert und riskiert bei selbstverteidigungsmaßnahmen gefängnisaufenthalte. Tolle idee! Solche hammerdummen ideen kann eigentlich nur jemand aus der scheiß-CSU oder von den scheißgrünen haben…

Die beweise sind erdrückend!

Endlich! Die ganzen beweise für die existenz von außerirdischen flugobjekten (nicht UFOs) sind bei den beweissammlern angekommen und ein spezjalexperte hält es für zweifellos bewiesen, dass diese UFOnauten regelmäßig bei der alten erde vorbeischauen.

Zu schade, dass die nicht mal ihren vernichtungsstrahl benutzen. Vermutlich sind das gaffer, die einfach mal eine horde wahnsinniger nackter affen sehen wollen. Mit einer ähnlichen einstellung, mit der ich mir auch manchmal russische däschkämm-videos angucke… mit ausreichend abstand, damit das gruseln nicht so weit ins eigene dasein hineinreicht. Und im zwei-lichtjahre-umkreis um unser sonnensystem stehen warnbojen, damit ja niemand hier versehentlich vorbeikommt.