Übrigens, bewohner und wohnungseigentümer des ihmezentrums!

Ihr solltet nicht die ganze hirnfickende propaganda fressen, die euch von halbseidenen gestalten mit lächerlich benannten webseits wie „ein neues wahrzeichen für hannover“ in den rachen gerammt wird, sondern euch mal anschauen, wie euer objektbesitzer „intown“ an anderen orten in der BRD mit seinen immobiljen umgeht und was das für die davon betroffenen menschen bedeutet:

„Das können sie nicht machen“, murmelt sie, dreht sich mit ihrem Körper auf dem Stuhl zu ihm um, als würde das alles auf keinen Fall passieren, wenn Jiang ihr nur zustimmt. „Wie soll das gehen?“ Jiang W. schüttelt den Kopf. Auch er weiß es nicht, und ihm fehlt die Kraft, Mingyu zu beruhigen. Dass sie in drei Wochen alle Möbel, alle Habseligkeiten, die sie noch immer dort lagern, herausholen müssen. Dass sie ihre eigene Wohnung, in der sie mehr als drei Jahre ihr Leben gelebt haben, nicht mehr betreten dürfen.

Doch, das können die machen! Als ich noch ein kleiner mensch war und in linden lebte, musste ich miterleben, wie wohnhäuser wegen angeblicher unbewohnbarkeit und gefahren für die bewohner zwangsweise (und mit dem polizeiknüppel) geschlossen und kurz darauf abgerissen wurden… damit platz werde für das neue linden, das in form des ihmezentrums am horizonte auftauchte. Und praktisch jedes dieser zwangsgeschlossenen gebäude war in einem besseren baulichen zustand als die ruine zwischen ihme und blumenauer straße. Fragt einfach mal ein paar ältere leute in linden, die können euch da was erzählen!

Und, was glaubt ihr, was diese in ihrer form des gewinnstrebens grenzkriminelle scheißklitsche „intown“ für euch tun wird? Genau so viel wie andernorts wird es sein:

Auf der ersten Mieterversammlung Anfang Oktober, zu der auch Mingyu und Jiang gehen, kündigen Baudezernent Ludger Wilde und Oberbürgermeister Ullrich Sierau an, der Hannibal werde auf längere Sicht nicht bewohnbar sein. Die Mieter*innen sind entsetzt, einige drohen mit Hungerstreik. Intown-Vertreter*innen sind keine zugegen, auch fortan wickelt die Stadt die gesamte Kommunikation ab. Dabei ist sie längst nicht mehr die Eigentümerin oder Verwalterin des Gebäudes.

Ansonsten wünsche ich euch bewohnern und wohnungseigentümern des scheiß-ihmezentrums noch viel spaß mit den weiteren propagandalügen irgendwelcher halbseidener vereine, die scheinbar auf äußerst fragwürdige weise finanziert werden! Die wirklichkeit kommt dann ganz anders:

Wer Intown fragt, was sie sich dabei denken, dass knapp 300 Menschen in drei Wochen eine neue Wohnung und ein Umzugsunternehmen finden müssen, wie Umzüge aus der 16. Etage klappen sollen, wenn Aufzüge nicht funktionieren, oder ob sie Einlagerungsmöglichkeiten für die Möbel bereitstellen, wird vertröstet

Wenn euch einer mit PR-lügen von urbanität und wahrzeichen für hannover kommt, ist die einzig angemessene antwort darauf ein ansatzlos geschlagener, kraftvoller, grader fausthieb in die dreiste, verlogene scheißfresse!

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