Feierfox des tages

Die mozilla foundation so: wir würden den feierfox ja gern sicherer und datenschützender machen, aber die reklamefirmen wollen das nicht

Auch weiterhin viel spaß mit dem feierfox und einer mozilla foundation, die kein problem damit hat, einen beliebten webbrauser in eine distribuzjonsplattform für schadsoftwäjhr umzubauen! Wo es alternativen gibt, könnt ihr in diesem internetz rauskriegen, also tut das mal!

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Äppel veröffentlicht „iboot“-kwelltexte

Oh, was liegt denn da auf github herum:

/*
 * Copyright (C) 2007-2011 Apple Inc. All rights reserved.
 *
 * This document is the property of Apple Inc.
 * It is considered confidential and proprietary.
 *
 * This document may not be reproduced or transmitted in any form,
 * in whole or in part, without the express written permission of
 * Apple Inc.
 */

Scheint nicht so recht für unsere augen bestimmt zu sein. 😉

Gezippt ist es ein daunlohd von 5,2 MB. Der kram ist immer noch auf github zu finden. Ich gebe hier natürlich nicht die adresse für einen daunlohd an, denn das hat auch nach US-recht konsekwenzen, bin mir aber völlig sicher, dass dieses kleine leck für äppel nie wieder aus der welt zu schaffen ist.

Wisst ihr noch…

Wisst ihr noch, damals, als zwar keineswegs alles besser war, aber als heise halbwegs brauchbare fachmagazine gemacht hat? Damals hätte so eine meldung wohl kaum die kwalitätskriterjen erfüllt:

Das bunte Angebot an Emojis wächst: 157 neue Gesichter, Symbole und Tiere hat das Unicode-Konsortium freigegeben […] Die Männer- und Frauen-Emojis sind künftig besser frisiert, etwa mit lockigem, rotem oder weißem Haar

Tja, in der idiocracy hat man es halt nicht mehr so mit buchstaben. Da gibt es auch schon die berufe für die generazjon wischofon (werbedeutsch als ditschitäll näjtiffs bezeichnet). Eigentlich schade, dass die menschen ihre großhirnrinde einfach wegschmeißen und anfangen, mit der dummen kalten psyche zu denken, aber was soll man dagegen tun?

Mist! Schon wieder daneben…

Ein erst am Wochenende entdeckter Asteroid soll schon am morgigen Freitag relativ nah an der Erde vorbeifliegen. Der Himmelskörper namens „2018 CB“ solle um 23.30 Uhr MEZ in einer Entfernung von rund 64.000 Kilometern unseren Planeten passieren, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit

Na, vielleicht beim näxsten mal… wenn die dinger erst so kurzfristig entdeckt werden, kann man praktisch nix tun, um sie abzuwehren, selbst dann nicht, wenn dafür ernsthaft teure infrastruktur aufgebaut würde. Letzteres macht man aber nicht. Es ist ja wichtiger, autos in den weltraum zu schießen oder mal wieder ein paar US-amerikaner auf dem mond rumhüpfen zu lassen, um die größe der vereinigten staaten eines teils von nordamerika und ihres gegenwärtigen knallkopfes mit knallknopf zu demonstrieren.

Und übrigens, ihr heise-schmalspurjornalisten an der clickbaitfront:

Der 500 Meter bis einen Kilometer große Himmelskörper namens „2002 AJ129“ rauschte in einem Abstand von 4,2 Millionen Kilometern an der Erde vorbei

Im weltraum rauscht nix. Außer in miesen spielfilmen und drexserjen aus den USA, da rauscht und zischt und brummt es ständig im vakuum.

Hadmut Danisch des tages

Ich finde ja, dass Hadmut Danisch kraftvolle und passende worte zur beschreibung der großen regierenden scheiße gefunden hat. 😉

Übrigens finde ich es gerade faszinierend, wie die scheiß-propagandapresse der BRD aus beinahe allen stinkenden kanälen gleichlautend so tut, als sei der koalizjonsvertrag ein riesenerfolg für die scheiß-SPD. Ganz so, als sollten die SPD-mitglieder dazu manipuliert werden, bei der bevorstehenden abstimmung diesen scheißvertrag abnicken. Das erinnert sehr daran, wie im vorwahlkampf Martin Schulz hochgeschrieben werden sollte, dass es vor meinen augen nur so schröderte — ein offensichtliches hirnfick-projekt unserer feinde aus glotze und presse, das zum glück für uns gescheitert ist. Stimmberechtigten SPD-mitgliedern und mitmösen kann ich nur empfehlen, darauf nicht hereinzufallen.

Datenschleuder des tages

Die swisscom hat die daten von 800.000 kunden veröffentlicht. [Archivversjon] Aber das ist gar nicht weiter schlimm, denn wie im NZZ-artikel zwischen den zeilen deutlich wird, hat jeder der 3.500 „vertriebspartner“ der swisscom einen vollzugriff auf den datenbestand gehabt, so dass alle diese daten schon längst in „interessierten kreisen“ fluktuierten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall konsekwenzenlos versprochen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.