Die sucht der führerscheininhaber

Habt ihr mal schwer süchtige menschen erlebt, die große angst davor haben, dass sie mal keinen „stoff“ mehr haben könnten? Die sich schon bei der vorstellung des „stoffmangels“ in eine riesengroße paranoia reinsteigern können, mit allen psychischen und körperlich messbaren anzeichen einer schweren angst? Die völlig irrazjonal werden? Die jede möglichkeit verlieren, vernünftig zu denken und zu handeln? Wegen eines vorstellungsinhaltes?

So ist es gerade mit den möglich gewordenen dieselfahrverboten in städten der BRD, um die menschen in den städten vor der vergiftung mit stickoxiden zu schützen.

Es gibt noch keine fahrverbote. Wenn es einmal welche gibt, müssen sie gut begründet sein und müssen eine menge regelungen zur herstellung von ausgewogenheit beinhalten. Aber die angst vor dem verlust des suchtmittels auto ist überwältigend, und einige leute da draußen drehen frei und können nicht mehr klar denken.

Denn wenn sie klar denken würden, dann würden sie nicht auf ihr recht zum vergasen anderer menschen pochen, sondern etwas gegen eine p’litik in der BRD machen, die systematischen betrug und organisierte kriminalität bei den autoherstellern völlig straffrei und ohne haftungsfolgen für die angerichteten schäden bleiben lässt. Aber wer klar denken kann und an seinem eigenen leben hängt, wird wohl kaum CDUCSPDU wählen können… 😦

2 Antworten zu “Die sucht der führerscheininhaber

  1. Die Angst vor Fahrverboten (es sind ja eigentlich nur Einfahrverbote, drumherum darf man ja weiter nach Belieben rumstinkern mit dem Diesel) wird nur noch durch die Angst vor kontinuierlich steigenden Spritpreisen und natürlich einem allgemeinen Tempolimit auf den Rennstrecken Deutschlands getoppt.

    Bei mir ist es seltsamerweise genau anders herum: seit ich Pedelec fahre, macht das Herumstinkern mit dem Verbrenner überhaupt keinen Spaß mehr.

  2. […]Denn wenn sie klar denken würden, dann würden sie nicht auf ihr recht zum vergasen anderer menschen pochen, sondern etwas gegen eine p’litik in der BRD machen, die systematischen betrug und organisierte kriminalität bei den autoherstellern völlig straffrei und ohne haftungsfolgen für die angerichteten schäden bleiben lässt.[…]

    Niemand hat das Recht andere zu vergasen – niemand! Wenn man mal die Staats-Gewalt ausklammert, denn die dürfte das (prinzipiell), wenn sie es wollte, so wie z.B. in den USA, aber auch da wird die Vergasung gar nicht mehr angewendet – selbst in Texas wird das nicht mehr gemacht (wenn sie es nicht wieder eingeführt haben, in letzter Zeit). Ich denke Du weißt wie das aussieht und ich denke auch, dass Du solche Polemik (gerade in der BRDDR ist das ein historisch geprägter Trigger) ganz bewusst einsetzt.

    Was das Denken in Bezug auf die Politik und die organisierte Kriminalität der Autohersteller betrifft, da hast Du aber schon recht – nur – darauf hat der Bürger ohnehin keinen, bzw. nur bedingten Einfluss und das zeigt sich dann auch in solchen, eher irrationalen und zum Teil auch unterbewussten Ersatzhandlungen bzw. -bekundungen.
    Und. Wer mMn wirklich „klar denken“ kann, der wählt überhaupt nicht, weder die genannten Parteien, noch irgend eine andere – aber das ist wieder ein anderes, langes Thema.

    Übrigens. Ich kenne Menschen, die direkt an einer vierspurigen Bundesstraße mit (PKW an PKW und LKW an LKW) Dauerverkehr wohnen (nur Sonntags ist da weitgehend Ruhe auf der Straße), die 70, 75, 80 oder noch mehr Jahre alt, also immer noch nicht „vergast“ sind. So schlimm ist das vermutlich also gar nicht, auch wenn man das sicherlich gar nicht so pauschalisieren kann, da z.B. bei solch einer Straße wahrscheinlich mehr Durchzug an frischer Luft herrscht, als in engeren Gebieten in der Innenstadt und dies sicherlich auch von Mensch zu Mensch verschieden und individuell ist (jetzt ältere Menschen hatten z.B. in ihren frühen Jahren auch nicht solche hohen Belastungen an Abgasen), wann denn diese „schleichende Vergasung“ erste Symptome zeigt und zum tot führt – was natürlich nicht bedeutet, dass man nichts verbessern könnte.

    Aber hey – wenigstens hast Du nicht auch noch das pöse Co2 und die Klimaerwärmung ins Feld geführt und hast Dich auf die wahren Umweltbelastungen, die im Übrigen jede Verbrennung, mehr oder weniger so mit sich bringt, beschränkt 😉

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