S/M des tages

Studie:
Unwahre Twitter-Inhalte verbreiten sich schneller als die Wahrheit

Weia, tolle studie! Schade, dass keine DOI angegeben wurde, so dass ich nicht mal kurz eine „dezentrale sicherheitskopie“ lesen kann. Mit so einer tollen studie kann man noch besser internetzzensur einfordern! Und die richtige propagandasprache zum abfeiern der völlig alternativlosen zensur ist wohl auch schon gefunden:

Wir müssen unser Informations-Ökosystem für das 21. Jahrhundert neu designen

*grusel!*

Ich hätte gern mal eine vergleichbare studie über „inhalte“, die vor drei jahrzehnten an den stammtischen verbreitet wurden, nachdem sie teilweise von professjonellen propagandisten (schreiberärsche der bildzeitung und dergleichen geschmeiß) gestreut wurden — mit vergleichbaren, weitreichenden schlussfolgerungen. :mrgreen:

Übrigens: idjoten auf plattformen für idjoten sind idjoten. Das ist nicht überraschend. Und da die wahlberechtigung am alter festgemacht wird und nicht an der geistigen leistungsfähigkeit, kann auch jeder idjot wählen, selbst wenn er dümmer als der bleistift [archivversjon] in der wahlkabine ist. Das ist nichts neues. Deshalb spült es in so genannten repräsentativen „demokratien“ immer das widerwärtigste, korrupteste, intelligenzverachtendste geschmeiß nach oben. Das geistige anstubsen der idjoten klappt mit bildzeitung, stammtisch und bier; und es klappt mit fratzenbuch, zwitscherchen und däumchenhoch. Nur, dass die zentrale idjoten-steuerung für die herrschenden und besitzenden arschlöcher viel bekwemer war…

Übrigens: die verbreitung von fäjhknjuhs ist ein grundrecht. Man nennt dieses grundrecht die freiheit der meinungsäußerung.

5 Antworten zu “S/M des tages

  1. […]Ich hätte gern mal eine vergleichbare studie über „inhalte“, die vor drei jahrzehnten an den stammtischen verbreitet wurden[…]

    Gestern zappte ich mal kurz in diese Sendung im ÖRR (Bayrischer Schundfunk glaub ich) bei der mit Gästen am Telefon über Themen gelabert wird und zu dem Zeitpunkt war der Kugelschröder Gabriel das Thema und dass er ja kein Minister mehr sei.

    Da hat eine (vermutl. anhand der Stimme) ältere Frau angerufen und meinte, sie findet es allerhand wie ihre Vorredner den armen Gabriel so schlecht gemacht hatten, denn der ist ja schließlich der beliebteste Politiker Teuschlands – das steht ja auch so in den Zeitungen und dann muss das ja so! 😀

    • Ich hab falsch zitiert. Das passt besser 😉

      […]Nur, dass die zentrale idjoten-steuerung für die herrschenden und besitzenden arschlöcher viel bekwemer war[…]

      • Sie sind schon fähig. Aber nach außerhalb der Zeitungswebseite zu verlinken…

        [ ] ist körperlich anstrengend.
        [ ] beschert der Zeitungswebseite Trafficverlust.
        [ ] enthüllt die fehlende Lesekompetenz und / oder Fremdsprachenkenntnis des Journalisten.

        (Mehrfachantworten sind erlaubt.)

        😉

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