„Terror“ — und das übliche muster

Der Täter war den französischen Behörden bereits bekannt. Innenminister Collomb teilte mit, es handele sich um einen Kleinkriminellen, der aus Marokko stamme und wegen Waffenbesitzes und Drogenkonsums vorbestraft gewesen sei. Der 25-Jährige sei zwar von der Polizei beobachtet worden, man habe aber nicht mit einer Radikalisierung gerechnet: „Er ist plötzlich zur Tat geschritten, obwohl er schon überwacht wurde.“

[Archivversjon]

Wohlbekannte und aktiv überwachte täter schaffen es trotz ihrer polizeilichen oder geheimdienstlichen bekanntheit und trotz ihrer laufenden überwachung, mit waffen durch eine stadt zu laufen und irgendwo leute abzuknallen.

Ebenfalls zum üblichen muster gehört, dass demnächst unsere heißluftspender von innenp’litikern die ausweitung der möglichkeiten von polizeien und geheimdiensten fordern werden, um den terrorismus noch entschlossener bekämpfen zu können. Wir finden die nadeln im heuhaufen nicht, also bringt uns mehr heu.

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