Scheißpresseverleger des tages

Es ist eine erstaunlich konkrete Passage im sonst eher vage gehaltenem Koalitionsvertrag. Sie betrifft Zeitungsboten, die Verlage, die sie beschäftigen – und den Steuerzahler. Denn auf Seite 493 steht, dass die Große Koalition die Sozialabgaben für Zeitungszusteller senken will, „zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen“. Die Verlage sollen in den kommenden fünf Jahren statt bisher 15 nur noch 5 Prozent zur Rente ihrer Zusteller dazuzahlen. Woher die restlichen 10 Prozent kommen sollen, bleibt unklar. Vom Zusteller selbst? Aus Steuern; der Rentenkasse?

Nur, weil die „taz“ immer bezahldrängler-überlagerungsfenster macht und ihre texte öfter mal nach einiger zeit aus dem freien internetz entfernt, hier noch eine lokale kopie in form eines bildschirmfotos. Ich hätte ja lieber einen archivierungsdienst genommen, aber die „taz“ mit ihren bezahldrängel-überlagerern macht die benutzung von archivierungsdiensten unmöglich. Schade, dass jornalisten immer so dumm werden, wenn sie sich im internetze ergießen…

Eine Antwort zu “Scheißpresseverleger des tages

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