Der postilljon mal wieder

Hochbegabt:
Kleiner Timmy (9) darf Schule überspringen und direkt arbeiten gehen

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9 Antworten zu “Der postilljon mal wieder

  1. Danke… ich liebe Grotesken, unter dem Artikel sind ja weitere Lebensabschnitte des Wunderkindes dokumentiert.

  2. Uhhhh, da hat der kleine Timmy aber noch mal Glück gehabt, auf anraten der Lehrer nicht von einem Psychofuzzi das strategische Etikett zur Disziplinierung, die angebliche Krankheit ADHS verpasst bekommen zu haben, um fortan als kranker Mensch zu gelten und Drogenabhängig zu sein. Auf dem Dach arbeiten auf Drogen wäre dann vielleicht auch nicht mehr möglich.

    😈

    • *uups* – das „nicht“ ist verrutscht. Es sollte lauten: …nicht auf anraten der Lehrer von…

      • Du bist ein dämlicher Idiot.

        ADHS ist ernst und echt. Nur weil du etwas nicht kapierst oder moralisierend dagegen brabbelst, kanns das trotzdem geben.

        Drogenvorwurf bei ADHS-Medis?… Heuchelei allernorts. Die Drogenvorwürfe kommen gerne von ach so gesellschaftskritischen Rauchern, Kiffern und Säufern.

        Unteraktivierte Hirnareale mit Stimulanzien zu bewegen – minimale Dosierungen mit geringer Anflutung und langanhaltender marginaler Wirkung grad so über der Wahrnehmungsschwelle oder sogar knapp darunter.
        WOW! Das ist ja der Drogencocktail für Kids schlechthin. Das Rausch-Drogen!!!-Konsumenten darüber nur lachen und ganze Packungen also maximal dosieren, mit schnellstmöglicher Anfllutung und maximaler Wirkung anpeilen, das ist ja nur ein Detail, das musst du weder wissen noch redlich diskutieren. Da reicht dir das „Gefühl“ für.
        Werden Drogen auch nur ansatzweise für medizinische Behandlung angewendet, dann ist bei euch gleich der rebellische Wert derselben verbraucht, was?

        Obwohl: Es stört euch wohl vielmehr, das !unwillkürliche! Chaoten in Menschen entwickelt werden sollen, denen mehr Selbstkontrolle gegeben wird, damit sie die Chance haben, anständige Bürger zu werden. Das ist wohl eher die Provokation für Netzrebellen, näch?

        • […]Du bist ein dämlicher Idiot.

          ADHS ist ernst und echt. Nur weil du etwas nicht kapierst oder moralisierend dagegen brabbelst, kanns das trotzdem geben. […]

          Jo, das gebe ich gerne, postwendend zurück, Du saudämlicher Vollidiot hast ja voll die Ahnung!

          Ich geb Dir mal etwas zum lesen und denken, Du supitoller, anständiger Bürger, aber dafür musst Du auch einen längeren Text samt umfangreichem Quellenverzeichnis lesen und verstehen wollen und können und vor allem mal selbst denken und nicht nur die Psychopropaganda nachplappern!

          […]Fazit

          Wie kaum eine andere „psychische Krankheit“ ist die Diagnose ADHS ein strategisches Etikett zur Rechtfertigung von Maßnahmen, die der Entlastung dienen. Entlastet werden aber nicht etwa die angeblich Kranken, sondern Eltern, Lehrer, evtl. Arbeitgeber. Diese müssen nicht mehr ratlos mit den Händen ringen oder verzagt grübeln, was sie nur falsch gemacht haben. Diese müssen nicht mehr die aufwändige Veränderung des häuslichen bzw. schulischen Umfelds in Erwägung ziehen. Diese müssen nicht mehr ihren eigenen Lebensstil auf den Prüfstand stellen. Es gibt ja eine Pille für solche Fälle und alles ist gut.

          http://ppsk.de/adhs

          Und des weiteren gilt:

          Think for your self and question authority! — Thimothy Leary

          Und wenn Dir das nicht reicht, dann suche mal im Netz nach: ADHS als „Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung“

          Oder irre ich mich, dass Du gerne etwas schlauer wärst und lieber weiterhin die Psychopropaganda nachplapperst sowie ggf. weiter gefährliche Drogen einschmeißen willst? Wenn ja, dann weiterhin viel Spaß damit – Du Vollhonk!

          • Ich habe Jahrelang über ADHS mich belesen. Und die Kaskade von sozialkritischer Beobachtung und anektdotenhafter Kritik am Krankheits-Modell der ADHS und das Moralisieren ist gerade für Entwicklungspsychologen nicht begreifbar.

            Jede Schule hat ihre eigenen Paradigmen, ihre eigene Perspektivenbrille, die die Symptome der ADHS in ihrer eigenen Schablonen legt und interpretiert.

            Auch der nette Herr gibt seine Meinung kund. International ist ADHS gut belegt und die Anfänge sind nicht 30 Jahre sondern älteste Berichte eher um die 300 Jahre alt.

            ADHS zu verstehen kostet viel Zeit, Einfühlung und guten Willen. Dazu gehört mehr als nur ein paar „Psychiatriekritiker“ zu lesen oder Telepolisartikel zu kennen. Ich habe dort noch nie einen seriösen Artikel zu ADHS gelesen. Da kann jeder schreiben was er will. Die Artikel sind in erster Linie Verlagsreklame für Bücher und im besten Fall persönliche Auseinandersetzung der Autoren(-Meinung) mit dem Publikum bzw. dessen Meinungsäußerungen. Manche der Autoren und Schreiberlinge dort, könnten auch bei Kopp veröffentlichen. Gerade aus dem ADHS-Kritiker-Lager gibts genug.

            Herr Gresch bezieht sich auf Sasz. Dieser Psychoanalytiker hat mit Scientology zusammengearbeitet. Scientology selbst ist über ADHS und Psychiatrie mit einer eigenen Meinung unterwegs und vertritt diese auch sehr deutlich im Rahmen ihrer weltanschaulichen Konzepte.

            Insgesamt ist dieser Beitrag von Herrn Gresch ein dünnes Stück Meinung und ödes Verschwörungsgerede gegen Pharmaprodukte. Die Pharmabranche muss man auch kritisieren. Einzelne Medikamente und ihre Wirkungen zu analysieren ist aber irgendwann erledigt. Bei Ritalin gibts mehrere tausend Studien zur Sicherheit. Der gefährliche Blutdruckanstieg ist äußerst geringfügig und Medikamente sind keine Bonbons.
            THC und Kiffen ist übrigens viel unspezifischer und weitreichender in seiner Wirkung. Is da jemand genauso kritisch? Verbot von Kiffen knallhart durchsetzen, damit diese Dealerszene endlich ausgetrocknet wird? Och nö, mit krimineller Szene, die jedem Kind verpanschte gestreckte Drogen verkaufen haben die meisten Ritalinkritiker dann doch keine Probleme.

            Besonders dümmlich finde ich persönlich wie es der zitierte Autor rüberbringt, Symptome bzw. Folgen der ADHS als Kronzeugen gegen Medikation aufzuführen. Das kann man dem unwissenden Publikum natürlich präsentieren. Billiger kann man aber nicht manipulieren.

            Er macht ansonsten denselben Fehler wie ihn viele soziologisch orientierte Analysten bei der ADHS machen: Die Umweltbedingungen seien das Problem. Oder die Pädagogen: Die Stigmatisierung sei das Problem. Oder die Psychoanalytiker: Bindungsstörungen. Oder die Verhaltenstherapeuten, die dann moralisieren über den ADHSler, weil der ja nicht mitarbeiten wolle. Die Verhaltenstherapeuten scheitern übrigens fast immer an ADHS-Patienten. Da ist nicht viel rauszuholen, wenn man die spezifischen Elemente der ADHS ignoriert. Passt man Verhaltenstherapie aber als Coaching und externalisierte Strukturgebung an, sind Erfolge möglich.

            Einige wahre Binsen hat Herr auch auf Lager. Ich kenne nun einige solcher Beiträge. Sie ähneln sich immer wieder. Ich finde Kritik sehr wichtig weshalb ich solche Beiträge trotzdem mehr oder weniger bereichernd im Diskurs empfinde. Gerade weil solche Autoren ADHS nie wirklich begriffen haben. Sie deuteln nur an Symptomschablonen herum ohne wirklich das Leiden der Betroffenen ADHSler verstanden oder erkannt zu haben.

            Probieren Sie mal ein paar Diskussionen im ADHS-Chaoten Forum.

            Gruß

          • Oh, sorry das ich in einen seriösen Slang verrutscht bin. So redet man natürlich nicht mit ignoranten Idioten wie dir :p

            Ich hab nachvollziehbare Informationen geliefert. Offenbar überfordert dich das.

            Tut mir leid, das ich dachte, du könntest rudimentäre Neugierde im Blut haben. 🙂

      • Psychiatriekritik ist ja nichts neues mehr, die gibt es schon recht lange. Laut Wikipedia entwickelte sich diese „Bewegung“, die sie „Antipsychiatrie“ nennen, zwischen 1955 und 1975. Heute gibt es im englischsprachigen Raum vermehrt Literatur und Veröffentlichungen dazu, im deutschsprachigen Raum eher noch recht wenig und selten.

        Nun las ich dazu gerade einen Artikel bei Telepolis, den ich für recht gelungen und gut halte. Beim ersten Teil der zweiteiligen Serie, der mit dem Dreißigjährigen bestehen von ADHS, einem „Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung“ öffnet, war ich mir noch unschlüssig, ob ich das überhaupt erwähnen wollte, war er mir doch recht wage gehalten und kam nicht zum Punkt. Dies änderte sich nun aber mit dem 2. Artikel und so entschied ich, darauf hinzuweisen und etwas dazu zuschreiben.[…]

  3. Ph! Zimmermann! Holzspielzeug kann ja schon jeder Dreijährige. Gerüstbauer, Heizungsbauer oder Kanalreiniger, das sind die adäquaten Herausforderungen für einen hochbegabten Neunjährigen als Azubi 😉 Für diese Berufszweige sollte es übrigens auch eine Frauenquote geben 😉

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