Politiker*innenanbetungsaufforderung des tages

Es gäbe genug Anlass für junge Frauen, sich das Bild der Staatsfrau in ikonenhafter Fünffachvergrößerung übers Bett zu hängen

Wie Mao. Nur in weiblich, und deshalb feministisch korrekt. Hängt euch hl. ikonen der bummsmutti Merkel übers bett, damit ihr beim einschlafen und beim aufwachen an sie denkt.

Kinderfreundlichkeit des tages

Im Restaurant „Oma’s Küche und Quartier” in Binz auf der Insel Rügen ist seit Montag täglich ab 17 Uhr Kindern unter 14 Jahren der Zutritt verboten […] Das Restaurant sei „spezialisiert auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen“

„Ich finde es gut, ein Restaurant zu besuchen, wo kein Kind schreit“

Röm.-kath. kinderfickersekte des tages

In Pennsylvania sollen sich mehr als 300 Priester in 70 Jahren an mindestens 1000 Kindern vergangen haben […] „Obwohl die Liste von Priestern lang ist – wir denken nicht, dass wir alle gekriegt haben“ […] herausgekommen, dass die Kirchenführung unter massiven Vertuschungsaktionen versucht hatte, die Geschehnisse weitestgehend unter der Decke zu halten

Hej, immerhin hat die satanische röm.-kath. scheißkirche lange genug erfolgreich vertuscht, so dass die allermeisten taten verjährt sind. Und für die ruhigstellung des zörnchens ihres erbarmungslosen gewalt- und kinderfickergottes haben sie ja den hokuspokus der beichte.

In der Diözese Pittsburgh habe sich eine Gruppe von vier Priestern gemeinsam an Jungen vergangen – einen sollen sie gezwungen haben, in einem Pfarrhaus nackt die Pose Jesu am Kreuz einzunehmen

Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

Na, aber immerhin wird das ungeborene leben geschützt, wenn schon die kinder in den extraengen arsch gefickt werden:

Dem Bericht zufolge vergewaltigten und schwängerten Priester junge Mädchen. In einem Fall sei eine Abtreibung arrangiert worden. Der zuständige Bischof habe anschließend sein Mitgefühl ausgedrückt – nicht mit dem Opfer, sondern mit dem Priester. „Es muss eine sehr schwere Zeit für Sie sein.“

Oder auch nicht. *kotz!*

Der beste moment für einen kirchenaustritt ist übrigens genau jetzt. Wer drinbleibt und eine dieser großen organisiert-kriminellen banden freiwillig mit seinem geld fettmästet, ist ein mittäter.

Kennt ihr neoliberalen witz von gestern noch?

Wenn man die autobahnen privatisiert, werden sie viel besser ausgebaut und instandgehalten, als wenn man es dem staat überließe, und das ist doch das bisschen maut wert

Hej, kommt. Nächstes jahr ist das alles wieder vergessen, und dann wird dieser „neoliberale“ witz weiter in gewohnter schamlosigkeit erzählt.

Warum ich „neoliberal“ in anführungszeichen schreibe. Weil es weder neu noch liberal ist, was man so bezeichnet.

Die NZZ über den zustand der meinungsfreiheit

Auch mit Argumenten vorgetragene und in einem sachlichen Ton formulierte Positionen werden zunehmend mit dem Hinweis aus Medien verbannt, dass über bestimmte Fragen nicht mehr diskutiert werden könne. Die Wahrheit steht offensichtlich schon fest, wer daran zweifelt, hat nicht eine andere Meinung, sondern ist ein Ketzer […] Dazu gehören Bekenntnis- und Bussrituale, die Wiederholung der immergleichen Formeln und Floskeln, die Gesten der Empörung und des Zornes angesichts ketzerischer Behauptungen sowie die pathetischen Bekundungen tiefen Abscheus: So etwas höre man sich nicht länger an, mit solchen Menschen setze man sich sicher nicht auf ein Podium, „derartige Meinungen haben in diesem Blatt nichts zu suchen“. Ein Reizwort genügt, und man wendet sich brüsk ab – was immer dann noch kommen mag

Diese das bewusstsein umgehende reakzjon auf einen schlüsselreiz ist nun einmal das ergebnis einer kondizjonierung. Das schlimmste daran: die opfer dieser schulisch, universitär und massenmedial täglich verabreichten kondizjonierung merken gar nicht, wie blöd und psychisch ihre reakzjon ist, sie halten sie für heilig, richtig, schlau und wahr.

Bildung, bildung, bildung!

Kennt ihr ja von wahlplakaten und sonntagsreden: bildung ist ganz was wichtiges, vor allem die schulen, damit aus den kindern mal was halbwegs kwalifiziertes werden kann.

[…] auf 55 Milliarden Euro beziffert eine Studie nun den Investitionsstau im Bildungsbereich

[Archivversjon]

Na gut, dann holt man die kwalifizierten halt aus afrika und indien. Die kinder können dann später ja hartz-IV-zwangsverpflichtet als dachdeckerhelfer und dergleichen arbeiten, dafür bedarf es der muskeln und nicht der bildung.

Migrazjonsproblem des tages

Experten alarmiert
Tropische Zecke erreicht Deutschland

Ich wünsche allen naturfreunden vielen spaß dabei, für irgendwelche zecken als blutspender zu fungieren. Ansonsten geht mein glückwunsch an die menschen in afrika. Jetzt, wo auch mal ein paar europäer an ursprünglich afrikanischen krankheiten verrecken könnten, wird sicherlich an impfungen und medikamenten geforscht werden — und irgendwann kommen die arzneien und impfungen schon nach afrika, allem blutigen schutz des „geistigen eigentumes“ zum trotze. Solange nur ne… ähm… buschmänner sterben, forscht hier doch niemand.

Ganz dicke tränchen kullern die wangen hinunter

Das zwitscherchen stellt seine API ab [archivversjon]:

Vor allem Twitter-Profis stößt die neue Welt bitter auf: eine konfuse Timeline, bevorzugte Tweets, Werbung – all das, was ungenießbar wird, sobald ein Algorithmus ins Spiel kommt und aus einem gut sortierten Dienst und einziges Wirrwarr macht

„Twitterprofis“. Ja, das steht da wirklich: „twitterprofis“. Tja, aber die profis vom zwitscherchen müssen ja reibach machen, und da stört es nur, wenn „twitterprofis“ eine brauchbare, halbwegs selbstbestimmte ansicht mit minimalen belästigungen durch uninteressante und unerwünschte dreckscheiße haben, statt die ganze scheißreklame und den ganzen algoritmus-dreck zu sehen. Endlich kommen die „twitterprofis“ also mal in den genuss desjenigen zwitscherchens, dass die meisten anderen menschen zu gesicht bekommen, wenn sie sich dieses zwitscherchen mal angucken. Vielleicht wird diesen „profis“ dann auch mal klar, warum dieses zwitscherchen für die allermeisten menschen völlig uninteressant und irrelevant ist, selbst wenn ihnen irgendwelche von vogelkacke bekleckerten „twitterprofis“ mit jornalismushintergrund immer wieder aus dem zwitscherchen vorlesen, um ihnen zu sagen, wie „das internetz denkt“. :mrgreen:

Übrigens, WDR-profis: die depublizierung… also die erzwungene löschung… von inhalten des zwangsgebührenfinanzierten parteienstaatsfunks, die mich immer wieder zum anlegen von archivversjonen nötigt, ist viel schlimmer als eine abgeschaltete API eines unwichtigen und hauptsächlich in parallelgesellschaften genutzten webdienstes. Macht da mal was gegen. Zum beispiel, indem ihr einfach eigenmächtig und lobbyismusgesetzwidrig mit der scheißlöscherei aufhört.