Überwachungswanze des tages

So behauptet eine am 21. August 2018 veröffentlichte Studie unter anderem, dass selbst ein nicht bewegtes Android-Telefon mit im Hintergrund aktivem Chrome-Webbrowser innerhalb von 24 Stunden 340-mal Ortungsdaten an Google übermittelt habe. Auch habe die Analyse ergeben, dass Google anonymisiert erhobene Informationen mit persönlichen Daten von Nutzern verknüpfen könne

Der brauser ist übrigens so lange im hintergrund aktiv, wie man ihn nicht explizit mit einer task-mänätscher-äpp beendet. Dass man eine äpp nicht sieht, bedeutet nicht, dass sie nicht aktiv ist.

Und hej, wer einen webbrauser von der größten datensammel- und überwachungsfirma der welt (geschäftstätlich in einem folter-, angriffskriegs- und überwachungsstaat) benutzt, sollte sich eh mal seinen hirnbefreiungsschein abholen. Wisst ihr noch, damals, als die wagen von guhgell striehtvjuh hier durch die BRD fuhren, diese datenschutzparanoia. Und wärend die von kwalitätsjornalisten angeführten, komplett technikunkundigen BRD-idjoten sich über ihr von einer komplett technikunkundigen scheißregierung erlassenes „fassadenverpixelungsrecht“ und ihren „gefühlten datenschutz“ gefreut haben, hat scheißguhgell „versehentlich“ (weil sich programmkohd bei guhgell wohl versehentlich und von allein schreibt, anders als an allen anderen orten dieser welt) sämtliche WLANs in der BRD gesnifft und kartografiert. Von einer klitsche, die so vorgeht, lässt man sich doch keine trojaner mehr andrehen. Das sind planvoll vorgehende halunken. Wer das nicht merkt, wird durch worte nicht mehr erreicht und muss wohl irgendwann durch schmerzen zur einsicht kommen. Zum beispiel im kommenden faschismus, in dem die gesammelten daten auch gegen die menschen benutzt werden. (Es werden jetzt schon auf grundlage irgendwelcher datensammlungen leute mit US-drohnen umgebracht.)

Kauft wischofone, leute! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

BRD-parteienstaatsrundfunk des tages

Wie nennt man mal lobbyisten, wenn man verbergen will, dass es sich um lobbyisten handelt? Im BRD-parteienstaatsrundfunk „deutschlandfunk“ nennt man sie forscher:

Forscher kritisieren den Vorstoß von Finanzminister Olaf Scholz (SPD), das heutige Rentenniveau dauerhaft zu garantieren

Klingt ja auch viel besser… und hej, dass leute immer mehr dazu übergehen, jegliche wissenschaft als feind zu betrachten und aus ihrem leben rauszuhalten, ermöglicht ja auch ein paar geschäftsmodelle, ist also gut für die wirtschaft. :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß beim bezahlen des rundfunkbeitrages!

Security des tages

Linux ist ja viel sichererer als alles andere. Benutzt hier jemand ghostscript (also zum beispiel den PDF-import von gimp)?

Ich hoffe ja immer noch, dass die menschheit noch einmal bemerkt, dass überkomplexe dokumentenformate generell keine gute idee sind und zu text/plain oder meinetwegen text/html ohne aktiven kohd (also ohne javascript) zurückkehrt. Aber die menschheit ist leider dumm wie scheiße.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat eine sonderschicht eingelegt und mal nachgeschaut, ob dieses web-paralleluniversum für scheißwerber, scheißjornalisten und p’litikesoteriker*innen beim zwitscherchen der wirklichkeit in der BRD wenigstens nahekommt. Das ergebnis ist so welterschütternd, dass sogar der mond ein bisschen gebebt hat:

Der Mediennutzungsforscher Sascha Hölig hat für das Hamburger Hans-Bredow-Institut untersucht, inwieweit das Stimmungsbild auf Twitter dem der Bevölkerung ohne Twitter-Account entspricht. Sein Ergebnis ist ernüchternd. Themen und Meinungen, die in dem Kurznachrichtendienst kursieren, seien nicht repräsentativ für den Stand einer gesellschaftlichen Diskussion, heißt es in der Studie. Die Gruppe der Menschen, die Twitter als Bühne für die Äußerung der eigenen Meinung verwenden, wiesen tendenziell narzisstische Züge auf, seien persönlichkeitsstärker, extrovertierter und weniger ängstlich als Menschen, die zwar online sind, aber nicht twittern

„Narzisstisch, persönlichkeitsstark, extrovertiert, angstbefreit“ kann man mit etwas bösen willen — und ja, den habe ich — auch als „dumm-gleichgültig, manipulativ arschlochhaft, übertrieben selbstdarstellerisch und ziemlich schambefreit“ lesen. Das passt ganz gut. Das ist das umfeld, in dem sich scheißjornalisten regelmäßig darüber informieren, was „das internetz denkt“. Die ausflüsse dieser leute lesen euch die scheißjornalisten ständig vor, um euch mitzuteilen, was „das internetz denkt“. Und nein, von so einem studienergebnis werden sich contentindustrielle scheißjornalisten auch nicht davon abhalten lassen, bei nächster gelegenheit ein aktuell umlaufendes lynchmob-häschtägg um eine zugehörige pressekampanje zu erweitern. Denn auch scheißjornalisten entsprechen keineswegs dem durchschnitt der bevölkerung, sondern sind tendenzjell dumm-gleichgültig, manipulativ arschlochhaft, übertrieben selbstdarstellerisch und ziemlich schambefreit… :mrgreen:

Internetzkaputtmachversuch des tages

Ich sage mal nichts und gebe weiter zu Fefe.

(In meinen augen kommt der widerstand viel zu spät. Den hätte es schon geben müssen, als sich zum ersten mal p’litiker hinsetzten und das internetz als einen rundfunk bezeichneten, und zwar einen so energischen und kompromisslosen widerstand, dass es nie wieder vergessen würde. Den gab es nicht. Jetzt gibts salami, scheibchen für scheibchen, und in spätestens fünf jahren ist es für einen privatmenschen praktisch nicht mehr möglich, eine webseit zu betreiben. Der merkelsche da-da-digitalrat verbreitet in dieser trübnis noch weniger licht als ein isoliertes schwarzes loch, das ja immerhin noch ein paar kwäntchen hawkingstrahlung abgeben würde.)

Kinderfreundlicher sozjalstaat des tages

Etwa 4,4 Millionen Kinder in Deutschland sind nach Schätzungen des Deutschen Kinderschutzbundes von Armut betroffen – etwa 1,4 Millionen mehr als bisher angenommen. Ein Grund sei, dass viele Familien staatliche Leistungen nicht in Anspruch nehmen, also in den Statistiken nicht erfasst würden. „Oft liegt es daran, dass die Eltern mit den bürokratischen Abläufen überfordert sind oder sich schlichtweg dafür schämen“ […] Regierung und Behörden setzten auch bewusst auf den abschreckenden Faktor der Bürokratie

Aber die ganzen spiele laufen nicht auf linux…

Valve hat sein steam-zeug mit einer modifizierten versjon von „wine“ gekoppelt, die das spielen unter linux fast immer ermöglichen wird.

Warum die da so viel arbeit reingesteckt haben? Keine ahnung. Es wird nicht daran liegen, dass linux inzwischen ein häufiges desktop-betrübssystem ist. Vielleicht wollen die demnächst mal eine konsole vermarkten, ohne lizenzgebühren an meikrosoft abdrücken zu müssen…

Jornalistische internetzversteher des tages

Für die jornalistischen spezjalexperten vom bayerischen rundfunk ist eine domäjhn identisch mit einer… ähm… „internetzseite“, wie man webseits beim bayerischen schundfunk wohl nennt [archivversjon gegen das p’litisch gewünschte digitale vergessen beim BRD-parteienstaatsfunk]:

Die SPD hat sich die Internetseite soeder-machts.de gesichert […] Die bayerische SPD hat sich die Seite gesichert […] Dass sich Parteien im Wahlkampf die Internetseite des politischen Gegners sichern, ist nicht neu. Im Jahr 1998 hatte sich die Junge Union Oberpfalz die Seite http://www.gerhard-schroeder.de reserviert und sie jahrelang blockiert

Vielleicht sollte ihnen mal jemand DNS erklären, wenn sie schon nicht selbst auf die idee kommen, das tema vorm schreiben mal zu guhgelln.

Aber immer feste dran glauben, dass die kwalitätsjornalisten am gebührentropf von allen anderen temen, von denen sie reden, ganz viel ahnung haben.