Verfassungsfeind des tages

Stefan Schostok, SPD, oberwürgermeister von hannover, findet die grundgesetzlich garantierte pressefreiheit voll scheiße und möchte aus ihrer nutzung durch jornalisten am liebsten eine straftat machen [der link geht zu juhtjuhbb]. Vermutlich hat er lieber jornalisten, die einfach seine PResseerklärungen abschreiben.

Lobbyismus des tages

Nein, beim EU-„leistungsschutzrecht“ für scheißpresseverleger geht es nicht um reibach durch standesgesetzgebung und eine internetzzensurkeule, sondern es ist eine frage von leben und tod [Dauerhafte archivversjon].

In diesem sinne: stirb, jornalist, stirb! Wenn du diese niederträchtigen und recht durchschaubaren lügen unterschrieben hast, du nach scheiße stinkendes, dummes lügenpressearschloch, dann geh beim sterben mutig und beherzt vor! Und: verrecke, verleger, verrecke!

Security des tages

Ein BRdeutsches leuchtturmprojekt für lichtallergiker scheint endlich abgeschlossen zu sein; die letzten klitzekleinen sicherheitsmängelchen wurden nach bestbananiger BRDDR-metode durch feierliches wegsprechen der probleme bereinigt:

Auch wenn keineswegs alle bekannten Sicherheitslücken geschlossen sind, erklärt die BRAK das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) für sicher

„Ich erkläre das sogenante sicherheitsproblem für erledigt. Weitere einzelheiten würden die nutzer nur beunruhigen“. Cyber cyber! Gruß auch an die fiesen russischen häcker! :mrgreen:

S/M des tages

Die Affäre um einen pöbelnden Mitarbeiter des Landeskriminalamtes in Sachsen mit Pegida-Sympathien sorgt auf Twitter für Aufregung. Umso pikanter, dass der Kurznachrichtendienst heute ein auf die sächsische Polizei gemünztes Parodie-Konto für mehrere Stunden sperrte und erst nach Protesten wieder freischaltete – ohne Angaben von Gründen. Wie schon bei vorherigen Fällen geht die Plattform mit solchen Sperrungen nicht transparent vor

Hej, ihr zwitscherchennutzer, was braucht ihr auch „transparenz“. Es reicht doch, wenn ihr einfach aus euren sperren lernt, was das zwitscherchen gut findet und was das zwitscherchen nicht gut findet.

Und wisst ihr, was vom scheißzwitscherchen nie gesperrt werden wird, egal, wie menschenverachtend es in seinen vorsätzlich lynchmobfördernden fiepsern lügt? Die bildzeitung.

Pöse russische häcker des tages

Vor den nur noch etwas mehr als zwei Monate entfernten Midterm-Wahlen ist die Aufregung in den USA groß, dass Hacker die Wahlen oder die Haltung der Menschen beeinflussen könnten. Jetzt musste der Democratic National Committee (DNC), dessen Computer 2016 durch spare fishing gehackt wurden, eingestehen, dass der diese Woche entdeckte und angeblich abgewehrte Hackversuch nicht vom Ausland oder von den immer gleich beschuldigten Russen kam. Der DNC hatte am Dienstag das FBI eingeschaltet, aber es stellte sich heraus, dass der Versuch, in die Wählerdatenbank einzudringen, nur ein Test war, den die Demokratische Partei von Michigan durchgeführt hatte, ohne den DNC zu benachrichtigen

Kann man sich gar nicht selbst ausdenken, sowas. Gut, dass noch nicht ein paar hundert raketen mit termonuklearen sprengköpfen abgefeuert werden, um den pösen cyber-cyber-angriff zu beantworten. (Achtung, der link geht auf einen artikel von Florian Rötzer…)

Der kleine unterschied zwischen damals und heute

Microsofts klassisches Betriebssystem Windows 95 kann dank einer Portierung auf aktuellen Betriebssystemen wie MacOS, Linux und Windows 10 ausgeführt werden […] Realisiert wurde die App mit APIs der Software Electron, welche auf Basis von Javascript, HTML und CSS zum Erstellen von Desktop-Anwendungen genutzt wird. Die Umsetzung von Windows 95 als Software hat damit aber zur Folge, dass statt der 4 MByte Arbeitsspeicher des Originals immerhin knapp 300 MByte RAM benötigt werden

Kauft RAM-riegel, leute, viele viele RAM-riegel! Denn ihr werdet in der kommenden zeit mit ganz viel „anwendung im webbrauser“ niemals genug davon haben.