Ach, heise! Wird zeit, dass du stirbst!

So langsam kommst du im BRD-kwantitätsjornalismus an, heise. Wenn jemand eine warnmeldung macht, weil er einen inzwischen gelöschten fiepser beim zwitscherchen gesehen hat, dass es eine nicht näher bekannte sicherheitslücke in meikrosoft windohs gibt, über deren ausbeutbarkeit wohl auch nicht so viel bekannt ist, was machst du dann? Warten, bis näheres aus verlässlichen kwellen bekannt ist? Den veröffentlichten exploit-kohd mal kompilieren und mit ein paar virtuellen windohs-installazjonen gucken, ob er auf verbreiteten windohs-versjonen funkzjoniert (mit einem zeitaufwand von rd. einer viertelstunde)? Vielleicht einen anderen reschersche-versuch? Nein, du machst nix von alledem, heise, du kompjuterbild mit schlips, sondern du veröffentlichst eine schrillklingelnde, feuerrote tatütata-alarmmeldung ohne irgendwelche brauchbaren informazjonen. Wer dann auf diese deine clickbait reinfällt — es soll ja leute geben, die deinen RSS-fiehd lesen, weil sie sich um ein paar kompjüterchen zu kümmern haben — liest darin den gut unter reißerischer übelschrift versteckten satz „Die Schwachstelle gilt nicht als kritisch“. Das ist wirklich schwach.

Was kommt als nächstes? Clickbait-überschriften der marke „Peter öffnete einen JPEG-anhang einer mäjhl und sie werden nicht glauben, was dann geschah“ (er bekam eine erekzjon)? Mann, mann, mann! 😦

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