Datenschleuder des tages

Knuddels.de, ein tschättanbieter aus der BRD, hat mal eben seine benutzerdatenbank veröffentlicht — und natürlich waren die passwörter im klartext gespeichert. So eine sicherheitstechnik aus den späten siebziger jahren wie das gesaltete häsching von gespeicherten passwörtern, für die es natürlich fertigen, guten und erprobten kohd gibt, war den betreibern dieser tschättenden webkommune wohl irgendwie zu hirnend.

So leute, jetzt könnt ihr mal sehen, ob diese scheiß-DSGVO nur zum fertigmachen und einschüchtern privater webseit-betreiber in der EU konzipiert wurde, oder ob in fällen derart grober fahrlässigkeit auch wirklich die möglichen empfindlichen bußgelder aufgebrummt werden. Ich habe da ja einen verdacht, was passieren wird: nix.

Aber völlig unabhängig von der weiter voranschreitenden, p’litisch gewollten entdemokratisierung des internet: auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

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