„Geistiges eigentum“ des tages

Das amtsgericht düsseldorf so: dass sie überhaupt nicht an ihrem kompjuter gesessen haben und ihren internetzugang gar nicht nutzen konnten, weil sie im ausland waren, spielt keine rolle: sie sind zweifelsfrei eine geistige diebin, die IP-adresse beweist alles, und jetzt geben sie ihr geld für den diebstahl des wertvollen „geistigen eigentums“ her!

Ich wünsche allen nutzern von plastikroutern auch weiterhin viel spaß bei ihrem internetzgenuss! Vielleicht sieht es ja nach der berufung ein bisschen besser aus…

Eine Antwort zu “„Geistiges eigentum“ des tages

  1. Die Bestreitung durch den Zugang der im Haushalt lebenden ist genauso doof wie die Verurteilung einer Person, die nicht mal anwesend war – wobei aber auch das tatsächlich nicht einfach so korrekt sein darf. Es müsste eigentlich zum realen Filesharing erstmal eine Definition existieren. Das wäre ja etwas anderes, als einfach nur einmaliges Hochladen sondern dauerhaftes zur Verfügung stellen von Werken durch den eigenen Zugang. Daher müsste es eine über Zeit bestehende Verbindung sein – über deren Länge man freilich streiten könnte. Jedoch ist Filesharing ja von reinem Uploaden dann zu differenzieren.

    Von möglicherweise schwammiger Begriffsabgrenzung gehts aber eben auch dahin, wie du schon sagst: Kein Internetzugang kann gegen CYBERKRIMINELLE abgesichert werden. Selbst der Staatstrojaner gehackt, der Bundestag 😉 und große Konzerne.

    Man kann vom Endkunden hier also gar keine Haftung verlangen. Weder wird vom Staat ein PC Führerschein und die Fähigkeit zur IT Sicherung beim Kauf des Internetzuganges gefordert, noch werden sichere IT Geräte vom Staat gefördert oder für den Endkunden durch Betreiber zur Verfügung gestellt. Es gibt sie im Grunde gar nicht.

    Wenn also nahezu jedes Ereignis dieser Art auch ein Hack sein kann, dann muss es in größtmöglicher Art und Weise heißen: Im Zweifel für den Angeklagten.

    Jedes Gerichtsurteil bzw. Gericht, das diese Faktoren nicht ausreichend berücksichtigt, ist abzulehnen.

    Ausserdem gabs doch schon viele Gerichtsurteile gegen die Software und Methoden der IP-Sammler.

    Kaputt, einfach kaputt sowas.

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