Warum nur in der tschechischen republik?

Supermärkte in Tschechien dürfen unverkäufliche Lebensmittel nicht mehr in den Müll werfen. Sie müssen die Ware unentgeltlich karitativen Organisationen anbieten

[Archivversjon]

In der BRD ist man sogar ein dieb, wenn man sich weggeworfene lebensmittel aus dem müll holt. Warum es hier keine derartigen gesetze gibt? Weil die wohltäter und hartz-IV-opferabfütterer…

In Deutschland brauche man kein solches Gesetz, sagen die Tafeln. Die freiwillige Zusammenarbeit mit den Discountern funktioniere bis auf wenige Ausnahmen ganz gut, meint Jochen Brühl, der Bundesvorsitzende des Vereins Deutsche Tafel e.V.

…die einem nur etwas zu essen geben, wenn man papiere und einen hartz-IV-bescheid vorlegt, etwas dagegen haben. Wäre ja auch echt schlimm, wenn nicht mehr jeder mensch in die staatliche elendsindustrie des hartz-IV-systems käme und nicht mehr zur verfügungsmasse für die staatlich geforderte und geförderte lohndrückerei, gängelung und entrechtung würde.

(Und nein, ich glaube nicht daran, dass ein von CDUCSPDUAFDPGRÜNETC besetztes bummsverfassungsgericht etwas allzu wirksames gegen die von CDUCSPDUAFDPGRÜNETC gewünschte p’litik urteilen wird — die kürzung des minimums wird vermutlich auch in zukunft in der BRD legale staatskriminalität sein, die verstößt ja nur gegen menschenrechte.)

Eine Antwort zu “Warum nur in der tschechischen republik?

  1. Man kann darüber streiten, was mit Lebensmitteln zu passieren hat. Du kannst ja gerne dann den Müll essen.

    Tatsache ist: Nur wenn Lebensmittel billig wie Müll sind haben auch die Ärmsten der Gesellschaft genug um satt zu werden.

    Das gilt dann selbst für gestrandete Personen, die für ein paar cent füffzich mal ne Dose reinschlurfen können oder n Glas Knackiwürstle knabbern.

    Und genau weil sie so billig sind, kann man sie nur wegwerfen oder verhökern. Die Entsorgungskosten aller anderen Optionen sprengen die Kosten.

    Damit das funktioniert, muss man die Gesundheit der Verbraucher riskieren und Nahrungsmittel ohne Kühlung sammeln, verteilen, verschenken. Das erzeugt einen Haufen Rahmenkosten und Ökobelastungen. Jaja, so beschäftigt man auch die Armenindustrie mit Ihren Verteilzentren und hält ein solches Netzwerk gefüttert an welchem die Armen am wenigsten bekommen.

    Die Kosten dafür kann eine Gesellschaft auch einfach den Bürgern ohne Einkommen zur Verfügung stellen. Aber das wäre ja leistungsloses Einkommen … oder so

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