Organisierte kriminalität des tages

Diesel-Skandal
Autofahrer erringen Sieg gegen Daimler

[archivversjon]

Ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen überrascht. Ich habe geglaubt, die organisierte kriminalität der BRD würde mit betrug und steuerhinziehung im industriemaßstab einfach konsekwenzenlos durchkommen, aber wenigstens daimler muss ein paar zehntausend euro schadenersatz an seine betrogenen mercedes-käufer zahlen.

Mal schauen, ob das auch bei VW klappt. In einem bananigen BRD-bundesland, in dem sich der amtierende ministerpräsident Stephan Weil (neuerdings auch mit leichten bummsp’litischen ambizjonen auffällig) seine regierungserklärungen von VW korrekturlesen lässt. Denn da würden die gesamtsummen deutlich größer als bei irgendwelchen luxuskarren, die sich nur zuhälter, p’litiker und richter leisten. :mrgreen:

BRD-parteienstaatsfernsehen des tages

Sagt mitmensch Doof so gern: „das staatsfernsehen bringt ja tolle magazine und dokumentazjonen, dafür zahle ich doch gern meine rundfunkzwangsgebühr“. Ist nur peinlich, wenn die „dokumentazjonen“ beim pestdeutschen schundfunk nicht etwa die wirklichkeit abbilden, sondern von professjonellen schauspielern aus der zweiten reihe aufgeführt werden — und dann denkt man sich halt jedes mal einen etwas anderen lebenslauf für den schauspieler aus.

Auf ihrer Website schreibt die Redaktion: „Jeder Film wird so erzählt, dass die Form dem Inhalt folgt.“ Tatsächlich entsteht der Eindruck, die Autorin wäre genau umgekehrt vorgegangen – und hätte sich passend zu ihrer These den Text überlegt.

Da wünsche ich auch weiterhin viel spaß beim zwangsweisen bezahlen des so genannten „rundfunkbeitrages“, der in wirklichkeit eine art steuer dafür ist, dass man eine wohnung bewohnt! Rein in den fernsehsessel, und entspannt das gehirn von lügenprofis durchficken lassen! Und immer fest daran glauben, dass die anderen abbildungen der realität mehr mit der wirklichkeit zu tun haben — etwa das beliebte monitor-magazin vom gleichen WDR!

Brüller des tages

Graswang:
Ein Dorf in Bayern will keinen Mobilfunkmast

Zuerst hatten die Bürger sich über die schlechte Mobilfunkversorgung beschwert. Nun will die Telekom bauen, doch die Mehrheit in Graswang will das nicht

Und morgen beklagen sich die bewohner der BRD darüber, dass sie keinen elektrischen strom haben, wollen aber keine steckdosen. Hej, telekomiker…

Es gibt eine Grundversorgung hier, damit sind die Leute zufrieden. Wir brauchen so ein Riesending nicht, von dem wir nicht wissen, welche gesundheitlichen Risiken davon ausgehen, und das die Landschaft und das Ortsbild extrem verschandeln würde

…baut doch mal ein funknetz ohne funk für esoterik-schland auf, so ganz ohne antennen. Wenns künstliche intelligenz gibt, gibts sicherlich auch künstliche telepatie. :mrgreen: