Herzlichen glückwunsch!

Ich gratuliere der „taz“ zu ihrer schon außergerichtlich erfolgreichen negativen feststellungsklage gegen einen privatwirtschaftlichen satireunterdrückungs- und zensurabmahnwisch von bayer.

Solche geldgutsherren von abmahnarschlöchern braucht kein mensch. Möge der monsanto-bayer-vorstand zusammen mit allen seinen schergen jeden tag ein vollbad in glyphosat und pestiziden nehmen! Ist ja alles harmlos… 👿

S/M des tages

Lieber ein paar US-Dollar mehr Umsatz, als Kinder und Jugendliche vor ungewollten Zahlungen mit echtem Geld zu schützen: Diese Geschäftspolitik soll Facebook jahrelang verfolgt haben – und das, obwohl Mitarbeiter intern frühzeitig an Änderungen gearbeitet hatten […] In einem konkreten Fall sei es um rund 6.500 US-Dollar gegangen

Auch weiterhin viel spaß mit diesem börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell (die vergällung menschlicher kommunikazjon mit unerwünschter reklame war nie seriös und wird niemals seriös werden).

Radweg des tages

Nehmt den radweg, haben die verkehrsplaner gesagt. Dann werdet ihr nicht im autoverkehr totgefahren, haben die verkehrsplaner gesagt [archivversjon].

Nach ersten Erkenntnissen war der junge Radfahrer am Freitagmorgen auf dem Weg zur Schule und befuhr den Radweg entlang der Otto-Hahn-Straße in entgegengesetzter Richtung. Zur gleichen Zeit bog der Lastwagen einer Lieferfirma von einem Firmengelände über den querenden Radweg nach rechts in die Otto-Hahn-Straße ein. Die bisherigen Unfallermittlungen ergaben, dass es in diesem Bereich zu dem Zusammenstoß kam und der Fahrer des 40-Tonners die Kollision zunächst nicht bemerkt hatte. Erst bei der Unterführung ‚Straßburger Straße‘ registrierte der Fahrer das unter dem Zugfahrzeug eingeklemmte Fahrrad und hielt an. Der 13-jährige Schüler war durch den Unfall unter den Lastwagen gekommen und konnte von den alarmierten Rettungskräften nur noch tot geborgen werden

Erstaunlich, dass die polizei gar nicht darauf hingewiesen hat, dass der totgefahrene schüler keinen helm trug — das machen die sonst beinahe immer bei derartigen unfällen. Vermutlich trug er einen helm. Aber wie üblich war der LKW selbstfahrend und bog einfach so ein, ganz ohne jedes zutun des fahrers. Das ist ganz ähnlich wie bei den polizeiwaffen, mit denen man niemals schießen muss, weil sich immer ein schuss löst.

Linux des tages

Nutzt hier jemand manjaro linux und hat in den letzten tagen die ganzen aktualisierungen eingespielt, und dabei gab es nur noch probleme mit systemd und systemctl? So erschröckliche fehlermeldungen der art:

==> WARNING: errors were encountered during the build. The image may not be complete.
==> ERROR: binary dependency `libidn2.so.0′ not found for /usr/lib/systemd/system…

Und natürlich sind libidn2 und lib32-libidn2 installiert?

Wenn ihr das system runterfahrt, könnt ihr nur noch mit einer live-DVD rankommen. Da fährt nix mehr richtig hoch. Lasst es also!

Ihr müsst einen daungräjhd machen. (Das hat zumindest in dem einen fall geholfen, den ich gesehen habe und der mir den gestrigen abend versaut hat.)

$ sudo pacman -Syyuu

Auch weiterhin viel spaß mit der verhunzung von linux! Und wenn ihr schon arch linux benutzt, dann nehmt doch bitte einfach das original! Allein schon, weil es da mehr leute gibt, die es ebenfalls nutzen, so dass man bei solchen fehlern auch hilfreiche informazjonen im web findet, und nicht nur die berichte von leuten, die das gleiche scheißproblem haben. Für jemanden, der nicht ganz so erfahren ist, ist das oft kampfentscheidend. Ich weiß ja, dass manjaro behauptet, irgendwie „benutzerfreundlich“ zu sein. Was das schön klingende versprechen wert ist, sieht man an diesem text. Übrigens hat der bei manjaro immer noch verwendete systemd 239 ein paar bedauerliche sicherheitsprobleme mit beliebiger kohd-ausführung als root, natürlich auch übers netzwerk *grusel!*, die im systemd 240 gefixt wurden und bei arch linux schon längst laufen. Aber hej, dafür ist manjaro „benutzerfreundlicher“. Sagt es über sich selbst. Toll! Dann nehmt doch unbuntu, das ist noch viel „benutzerfreundlicher“! :mrgreen:

Für mich ist jedenfalls „benutzerfreundlich“ in der selbstreklame von betrübssystemen ein wort, das man am besten mit „lass die finger davon“ übersetzt.