Und nun zur geschichte

Seit 1850 wollen deutsche Verlage verhindern, dass ihre Inhalte auch nur zitiert werden. Die Begründung ist schockierend oft deckungsgleich mit dem, was wir heute lesen. Da gibt es eine neue Technik, zum Beispiel Telegraphie, und die würde das ach so wichtige Geschäft des Journalismus ruinieren

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Security des tages

Alarmsysteme:
Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos

Müsst ihr verstehen, das waren echt „smarte“ systeme, auch wenn golem auf die verwendung des wortes „smart“ verzichtet:

Die Alarmanlagen lassen sich über eine App steuern. Mit dieser kann der Autofahrer sein Gefährt lokalisieren oder die Türen öffnen. Allerdings musste das Team nicht die Alarmanlage selbst hacken: Es war die App, über die die Sicherheitsforscher sich Zugang zu den Fahrzeugen verschaffen konnten […] unbegrenzten Zugriff auf das Auto: Sie konnten es lokalisieren, die Alarmanlage aktivieren oder deaktivieren, die Türen öffnen und den Motor starten […] von außen den Motor während der Fahrt abschalten

Auch weiterhin viel spaß dabei, alles mit euren wischofonen zu machen! Ist voll sicher. Der reklameonkel und sein stinkender freund, der jornalist, haben es euch doch gesagt. Und alle anderen sind doch nur weltfremde spinner, die völlig unrealistische angriffsmöglichkeiten sehen. Wer klaut schon hochpreisige autos? Oder: wer kommt schon auf die idee, einen autofahrer während der fahrt auf der autobahn um eine handvoll bitcoin erpressen zu wollen? Seht ihr, alles nur paranoiawixe. So, und jetzt glaubt wieder dem reklameonkel und dem jornalisten und stellt euch die ganze smartscheiße ins leben! 😈

Häjhtspietsch des tages

Wie gut, dass es diesen fürchterlichen, menschenverachtenden und vorsätzlich persönlich verletzenden häjhtspietsch nur bei irgendwelchen nazis auf zwitscherchen und fratzenbuch gibt und keineswegs in der kwalitätsjornalistischen kwalitätspresse der BRD, denn so kann man das internetz chinesisch durchzensieren und häjhtspietsch einfach abstellen. Und endlich ist der ganze häjhtspietsch weg:

Witzfiguren […] Wutbürger […] Würde selbstgerechter Zorn den Körper durch die Harnröhre verlassen, ertrinken würden die hundert Erstunterzeichner*innen […] Witzfiguren […] Wutbürgertum […] nervtötend besserwisserische Gestalten […] Linguaknast ohne Freigang […] jämmerlichen Parade kleinbürgerlicher Würstchen […] Stehpinkler

Stirb, scheißjornalist, stirb! Und nimm das stinkende leistungsschutzrecht für deinen presseverlagsausbeuter mit ins würmerloch, du kotnascher, kromosomenfasching, trottelflüsterer, heißluftspender, maulhurenjunge, professjonell dauerempörte gendertröte und platitüdenbaron, der mutmaßlich mal unter einem feuchten stein gefunden wurde! (Ich versuche hier wirklich nur, den kwalitätsjornalistisch in der taz vorgegebenen tonfall aufzunehmen, mehr nicht. Denn die wissen ja, was der unterschied zwischen häjhtspietsch und sachlicher gerüchterstattung ist.)

Klarstellung für pawlowsche hunde und andere links-rechts-esoteriker: ich würde so einen dümmlichen aufruf vom „verein deutsche sprache“ niemals unterschreiben und mich niemals für eine derartige bittstellerei vor der scheiß-BRD auf die knie begeben, denn die sprache gehört den sprechenden und schreibenden, nicht irgendwelchen vereinen, die lieber längst erkaltete asche anbeten als sich des heiteren und verzehrenden feuers zu erfreuen. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass die große mehrzahl der sprechenden und schreibenden trotz aller schulischer, hochschulischer, p’litischer, medialer und jornalistischer indoktrinazjon sich niemals verbieten lassen wird, so zu sprechen und zu schreiben und zu denken, wie der schnabel nun einmal gewaxen ist und stattdessen den jeweils aktuellen neusprech beim sprechen, schreiben und denken verwenden werden. Das ist nicht einmal in totalitären staaten mit ganz fürchterlichen lagern weit draußen in sibirien völlig gelungen. Und die haben mit großem ernst, unverhohlener mordlust und obszönem aufwand daran gearbeitet.

Neues vom ihmezentrum

Intown will das Ihme-Zentrum verkaufen

Das Ihme-Zentrum steht offenbar vor einem Eigentümerwechsel – das teilte die Stadt Donnerstagabend überraschend einigen Ratspolitikern mit. Was der Verkauf bedeutet, ist derweil noch offen, die Stadt hofft aber auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer.

[Archivversjon gegen das vergessen im internetz]

Wie jetzt, intown: habt ihr etwa keine schönen visjonen mehr, dass da das größte hundeklo lindens entstehen könnte?

Allen ernstes in der ruine ausgehängte architektonische visjonen -- Mein beschreibungstext auf flickr zu diesem foto: »Am besten an dieser Vision eines PR-Heinis, der mit seinen Visionen der umgestalteten Ihmezentrums-Ruine besser ganz schnell zum Notarzt gehen sollte, finde ich ja noch den Weg mitten durch das geplante größte Hundeklo in Hannover-Linden: Er nötigt Fußgängern Umwege auf, die sich Fußgänger nicht aufnötigen lassen werden, so dass schon nach kurzer Zeit ein erfreulich geradliniger Trampelpfad durch das Gras vom Wege umschlängelt werden wird. Bonus: Die zu ausgehängter Propaganda gewordene Idee strahlt so sehr in die geistige Umnachtung des Zeichners hinein, dass es im Inneren des Ihmezentrums wohl niemals mehr dunkel werden wird. Denn so etwas bei Dunkelheit Nützliches wie Laternen am Wege ist offenbar nicht vorgesehen. Das ist doch prima! -- Abriss: jetzt. Alternativen: keine. Intown ist Carlyle 2.0.«

Ist euch das koks ausgegangen? Könnt ihr euren betrug, dass ihr da was machen wollt, nicht länger aufrechterhalten? Ist etwa (außer vielleicht die madsack-scheißpresse) niemand auf euer erbärmliches gerüstchen (ohne bauarbeiter und ohne dixiklos) an der blumenauer straße reingefallen? Haben die leute heftig gelacht, als ihr erstmal unter ausstoß einer wohltönenden PResseerklärung unten saubergemacht habt, weil jedem inhaber eines handelsüblichen gehirnchens klar ist, dass man nicht vorher durchfegt, wenn man wirklich die absicht hat, eine baustelle aufzumachen und da unter großer dreckentfaltung alles wieder aufzureißen? Habt ihr euch einfach die taschen voll genug mit dem geld anderer leute gestopft? Ach nee, das kann nun wirklich nicht sein. Was so ein richtiges menschen- und intelligenzverachtendes arschloch ist, wie ihr es bei intown seid, das kriegt niemals genug. Euch muss also klargeworden sein, dass ihr den beschiss nicht mehr länger lukrativ aufrechterhalten könnt…

Ich wünsche den beamten und volxzertretern der niedersäxischen landeshauptstadt hannover viel glück bei ihrem hoffen. Ist schon scheiße, wenn denken und planen so eine glückssache sind, nicht wahr?

Deshalb hier noch ein angebot: wenn ihr da bei intown und stadt hannover niemanden findet, der diese ruine haben will: ich nehme sie gern und biete sogar einen eigens zusammengebettelten euro dafür, statt ein paar milljonen von euch zu verlangen. Ich habe sogar ein tragfähiges konzept für die zukunft des ihmezentrums. Ich mache daraus ein mahnmal gegen investoren, menschenverachtung und korruption in der marktkonformen demokratur, indem ich es einfach so lasse und eigenhändig zusammen mit ein paar guten freunden bei einem kasten bier eine große, bunte mahntafel auf dem beton gestalte. So ein grandioses werk mit echtem realitätsbezug gibts nicht überall. Der denkmalschutz dieser sicherlich europaweit beachteten dauerinstallazjon sollte eine sichere wette sein. Endlich stehen nicht nur die nanas für hannover, sondern auch die ruinen des kapitalismus. Vielleicht klappts dann sogar mit der bewerbung als kulturhauptstadt.

*kotz!*

Ein arsch für kinder

Kennt ihr den schon?

„Sollten sich die Vorwürfe gegenüber Michael Jackson erhärten oder neue Details bekannt werden, so werden wir hier intern sicherlich über unser Vorgehen beraten.“ Denkbar sei dann, die Hörer entscheiden zu lassen, ob Michael Jackson weiter gespielt werden solle.

Hach, diese liebevolle kinderliebe! 👿

Na, so lange die so genannten „gottesdienste“ der im gegensatz zu einem toten popmusiker sexuell weiterhin höchst aktiven hl. röm.-kath. kinderfickersekte im BRD-schundfunk übertragen werden, ist ja alles in ordnung. Demnächst wieder live in der glotze: papst Franze spricht auf dem balkon seinen lateinischen zauberspruch.