In hannover wird gemessert

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die beiden Männer gegen 02:20 Uhr aus bislang unbekannter Ursache vor einem Kiosk an der Kurt-Schumacher-Straße im Stadtteil Mitte (Höhe Stadtbahnhaltestelle Steintor) in Streit geraten. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung der Kontrahenten. Dabei stach der 22-Jährige dem Älteren mit einem Messer in den Rücken und fügte ihm schwere Verletzungen zu

Und nur, weil mich gestern erst jemand danach gefragt hat: nein, ich sammle nicht die mordversuche mit einem messer, um propaganda für die AFD zu machen. Das sieht man allein schon daran, dass ich nicht von nazjonalitäten spreche, um den eindruck zu erwecken, den diese stammtischprediger erwecken wollen. Außerdem verwende ich ausschließlich „gute“, sachlich berichtende kwellen und nicht die emozjonskochtopf-berichterstattung der nach scheiße stinkenden drexpresse.

Dass man verschweigt, wie locker zurzeit überall in hannover die messer sitzen, nur um keine „propaganda für die AFD“ zu machen, macht die situazjon nämlich kein bisschen besser, ganz im gegenteil. Es erweckt bei menschen mit einem mindestgrad an geistiger wachheit das klare bewusstsein, manipuliert zu werden. Und das öffnet halt auch für unterkomplex vorgetragene bestätigungen durch irgendwelche markant konservativ-reakzjonären (freundlichstes wort, dass ich für die AFD finden kann) parteien.

Übrigens ist das ganze messergestochere kein grund, dass man angst davor haben muss, in hannover auf die straße zu gehen. Es ist hier immer noch wahrscheinlicher, von einem verpeilten, mit dem händi rumspielenden und deshalb blind durch die straßen fahrenden autofahrer fordistisch-motorgetrieben ins grab oder in die intensivstazjon geschubst zu werden (noch zusätzlich zur ständig verabreichten schleichenden vergasung durch den auspuff), als in gewöhnlichen alltagssituazjonen von einem dieser hirnlosen messerhelden angestochen zu werden. Und diese seit jahren akute bedrohung durch immer miesere autofahrer¹ macht auch keinem menschen angst. Das muss wohl daran liegen, dass in der reklamefinanzierten scheißpresse immer so viele werbeanzeigen von autoherstellern geschaltet werden und dass in der scheiß-AFD so viele autofahrer sind, so dass nicht ständig die aufmerksamkeit auf die tödliche gefahr durch die individualmotorisierung ausgerichtet wird…

¹Dieses exemplar aus der praxis hat zum beispiel weder gelernt, was ein stoppschild bedeutet noch begriffen, dass man an einer kreuzung sowieso die glubschen aufhalten muss. Das video ist aber weiß gott kein anblick für schwache nerven, denn der fahrer kann froh sein, dass er noch lebt. Ich habe leider immer noch keine kamera fürs radfahren, sonst könnte ich beinahe jeden tag etwas harmlosere, aber verdammt gefährliche blechkutscheridjoten aus hannover zeigen (und so manchen radfahrer, der sich nicht vorgedrängelt hat, als das hirn verteilt wurde).

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