Hadmut Danisch des tages

Zwingen uns hier Informationsfilter auf und reden von Emanzipation

Gar nicht auszudenken, wenn BRD-presseverleger nicht linksetzende aggregatoren juristisch weggebissen hätten. Womöglich würde heute guhgell im deutschsprachigen njuhsgeschäft kaum eine rolle spielen. Aber so ist es halt so gekommen, wie es gekommen ist, weil der jornalistische weitblick des verlegergeschmeißes nun einmal nur von der tapete bis zur wand reicht.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke.

Händi des tages

Das aktuelle ändräut hat mal wieder einen sackvoll schwerer sicherheitslücken in seinem mediengedönse. Aber keine sorge, die lücken sind schon gefixt, alles kein problem. Wie, ihr kriegt gar keine sicherheitsaktualisierungen für eure scheißdinger? Wie, es ist auf euren scheißdingern technisch erschwert oder unmöglich gemacht und zudem mit garantieverlust verbunden, dass ihr euch wenigstens selbst um einen aktuellen softwäjhrstand kümmern könnt? Seht ihr, deshalb kauft man sich ja auch komputer, die einem gehören. Und nicht irgendwelche technikverhinderungen und enteignungen. Wenn ihr nicht wollt, dass irgendein dahergelaufenes hackkind mit einem über wanzäpp versendeten oder im fratzenbuch verbreiteten video eure ausgelagerten gehirne pwnt, könnt ihr euch ja einfach ein neues händi kaufen. Die dinger kosten ja nix. Und gut für die wirtschaft ist es auch. Und das tollste daran: ihr könnt sogar mit dem händi bezahlen!

Die müllberge, die da vor den städten waxen, sind das wirtschaftswaxtum!

(So, und jetzt weiterhin schön wieder froh darüber sein, dass dieses sicherheitsrisiko „fläsch“ fast keine rolle mehr spielt — denn darüber, dass sowohl scheißändräut als auch scheißjavascript erhebliche sicherheitsprobleme sind, schreibt die EDV-jornallje so gut wie nie. Und für „fläsch“ gibt es bis heute halbwegs zeitnahe sicherheitsaktualisierungen.)

Burda des tages

Das burda-käseblatt „focus money“ hat ein auf seiner titelseite ganz groß gedrucktes zitat von Alan Greenspan erfunden und war auch noch der meinung, dass das jornalistisch voll legitim ist [archivversjon].

Der Presserat hat Pöpsel in doppelter Hinsicht widersprochen. Er hat seiner Auffassung widersprochen, dass man zwischen zwei Anführungszeichen einfach Wörter setzen darf, die inhaltlich ähnlich dem sind, was der scheinbar Zitierte gesagt hat. Und er hat der Behauptung widersprochen, dass Greenspan überhaupt sinngemäß das gesagt hat, was Pöpsel ihm unterstellt

Fakten, fakten, fakten! Gut, dass es diese gefährlichen fäjhknjuhs, mit denen menschen ins gehirn gefickt werden, um sie zu manipulieren und zu irgendwelchen taten anzutreiben, nur in diesem unbedingt zensur- und verbotswürdigen internetz gibt und niemals in der BRD-scheißpresse!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, burdaverlag, verrecke!