Datenschleuder des tages

Citycomp scheint mit echtem „datenschutz made in germany“ ein paar daten veröffentlicht zu haben. Übrigens, ich mag das immer wieder sehr…

Häcker sind in ein internetz-infrastruktur-unternehmen eingebrochen, das seine dienste dutzenden der weltgrößten und wertvollsten unternehmen zur verfügung stellt, unter anderem oracle, volkswagen, airbus und etliche mehr. Wie motherboard erfahren hat, handelt es sich um einen teil eines erpressungsversuches. Die angreifer haben auch daten dieser unternehmen veröffentlicht, wie aus einer webseit hervorgeht, die scheinbar von den häckern eingerichtet wurde, um das gestohlene materjal zu verbreiten […] behaupten die häcker, sie seien im besitz von 312.570 dateien in 51.025 verzeichnissen, mehr als 516 GiB daten mit finanzjellen und privaten informazjonen über alle kunden.

…wenn dann die kwalitätsjornalisten darüber schreiben, sich aber alle mühe geben, dabei das wort „cloud“ um jeden preis zu vermeiden, damit auch ja die ganzen werbekunden nicht gekränkt werden, die ja mit ihrer verlogenen, psychomanipulativen scheißreklame den jornalismus bezahlen. Und deshalb ist es nicht klaut, sondern eben nur die rechner anderer leute, also das, was man sonst in den schleichwerbetexten klaut nennt.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß mit der klaut. Ist sicher, modern, bekwem und zukunft, der onkel werber hats gesagt und sein stinkender bruder jornalist hat gleich begeistert zugestimmt, außerdem meint der buchhalter mit dem bullschittwörterbuch noch was von synergie, einsparungen und verfügbarkeit. Müsst ihr euch drauf stürzen wie die schmeißfliegen auf den frisch geplumpsten kuhfladen! Lecker, lecker scheiße!

Mal schauen, welche von den unternehmen aus der illustren liste oracle, volkswagen, airbus, ericsson, leica, toshiba, unicredit, british telecom, wehrmachtsuniformschneider hugo boss, NH hotel group und porsche selbst genau wissen, dass sie so viel dreck am stecken haben, dass sie lieber einem erpresser geld in die hand drücken, bevor sie riskieren, dass allzuviel von ihren geschäftspraktiken ans tageslicht kommt. Ihr wisst ja: wer nix zu verbergen hat, hat auch nix zu befürchten. :mrgreen:

So, cyber-cyber-wehr, jetzt aber tastaturen präsentieren und übernehmen!
Grüße auch an die bundesselbstverteidigungsministerin!

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