S/M ist der neue jornalismus

Ich habe das damals immer satirisch gemeint, wenn ich so etwas wie „das zwitscherchen ist der neue jornalismus“ rausgepupst habe. Aber bei der dumont-mediengruppe nimmt man so etwas völlig ernst, um ein bisschen klick- und zahlvieh für ein dummes, inhaltsloses fischblatt anzuziehen, das nach möglichkeit auch enthirnt genug ist, die gedruckte scheißzeitung zu kaufen [archivversjon]:

Wenige Monate vor einem möglichen Verkauf ihrer Zeitungstitel plant die Kölner DuMont Mediengruppe, die Redaktion der Hamburger Morgenpost umzubauen. So soll die Boulevardzeitung ab Juli ein festes Print-Team unter Führung von Mopo-Chefreporter Olaf Wunder bekommen, um den seit Jahren schleichenden Auflagenrückgang der gedruckten Tageszeitung abzufedern. Die Aufgabe des neuen Teams: Es soll explizit gut geklickte Geschichten aus dem Netz suchen, um sie für die gedruckte Zeitung aufzubereiten

Die kleine hervorhebung, die den ganzen verschissenen karakter der scheißcontentindustrie und des daranhängenden scheißjornalismus bloßstellt, ist natürlich von mir. Kommt, dafür gebt ihr doch alle geld aus! Wenn wenigstens das papier ein bisschen saugfähiger und arschschmiegsamer wäre!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Eine Antwort zu “S/M ist der neue jornalismus

  1. Pingback: paranoia zu haben … – quixiot

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