Scheißpresse des tages

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Wir möchten Sie nur gerne kennenlernen – ihre E-Mail-Adresse reicht. Registrieren Sie sich kostenlos, dann schalten wir alle RP+ Artikel [sic!] für Sie frei

Warum man der scheißpresse mit ihren bezahlschranken und datenbettelstellen vor dem inhalt und ihren offen für suchmaschinen und leser sichtbaren clickbait-übelschriften keine interwjuhs gibt, zeigt euch jetzt mal in aller ausführlichkeit Carsten Linnemann (CDU).

Übrigens ist es eine ganz dumme scheißidee, der dreckspresse mit ihrem listenprivileg eine aktiv für normale kommunikazjon mit richtigen menschen benutzte mäjhladresse zu geben. Außer, man hat gern über diesen kunstgriff legalisierte spämm, spämm und spämm von irgendwelchen werbeheinis in seinem postfach. Wer denen noch mehr daten gibt, ist sowieso nicht mehr zu retten. Viel spaß mit grenzbetrügerischen lotteriewerbern und ziemlich kriminellen gewinnbimmlern am telefon und einen täglichen sackpost-briefkasten voller scheiße!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

3 Antworten zu “Scheißpresse des tages

  1. […]dann schalten wir alle RP+ Artikel [sic!] für Sie frei[…]

    Ohne nun genau zu wissen, wie das bei denen im Hintergrund abläuft, aber imo schaltet da niemand etwa frei, das geht automatisch und ist programmatisch vorbestimmt. Aber es kommt halt gut rhetorisch so zu tun als ob und das auch noch persönlich für „Sie“, obwohl zu dem Zeitpunkt gar nicht klar ist, wer genau das nun liest und mit „Wir möchten Sie nur gerne kennenlernen“ ja auch da steht, dass derjenige, der das lies gar nicht bekannt ist, aber auch hier das „Sie“ steht, also eine persönliche Anrede die gar keine ist, sondern nur ein „schlau“ ausgedachter, vorgefertigter Text in einem Computerprogramm, der vortäuscht, jeden Leser pers. anzusprechen.

    Reines Hirnfickwerbeblah also 😉

  2. Wie im letzten Satz der verlinkten Wikedpedia-Seite und auch in diversen juristischen Kommentaren im Netz zu lesen, existiert das Listenprivileg Deutschlands nicht mehr. Allerdings bezog sich das auch nur auf die Kaltaquise von Kunden, also ohne ein bestehendes Vertragsverhältnis. Wenn man dagegen jemand seine E-Mail-Adresse freiwillig aushändigt, dann kann man daraus ein solches Vertragsverhältnis konstruieren, was dann weitere, dann legale Marketingmaßnahmen nach sich ziehen kann.
    Die Bertelsmanntochert AZ DIrect GmbH ist übrigens auch noch der irrigen Meinung, dass es das Listenprivileg noch gäbe.

    • […] existiert das Listenprivileg Deutschlands nicht mehr […]

      😳

      Aber ich bin mir sicher, dass presseverleger aus einer unter so einem text fürs lesen eingegebenen mäjhladresse im zweifelsfall eine art konkludentes handeln über den abschluss eines onlein-abos basteln, und schon ist der vertrag da. Wenn man dann auch noch die wenigen streitigkeiten außergerichtlich beilegt, damit es niemals zu einer richtigen klärung kommt, kann man als presseverleger noch jahrelang so weitermachen, als habe sich nichts geändert. Und das beste daran: kein jornalist klärt darüber auf. :mrgreen:

      […] noch der irrigen Meinung, dass es das Listenprivileg noch gäbe

      Es scheint also nicht allzuviel geändert zu haben. :mrgreen:

      Für die meisten menschen gilt hier einfach nur: presse = feind.

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