Kwacksalberei des tages

Ihr wisst ja, ein horrorskop wirkt auf die deppen viel glaubwürdiger, wenn es von einem kompjuter ausgedruckt wurde, weil der viel besser rechnen kann. Und eine diagnostische kwacksalbermetode wirkt auf die deppen viel glaubwürdiger, wenn dabei ein technisch aussehendes gerät verwendet wird:

An dem Test […] nahmen teil: neun freiwillige Probanden (vier Frauen, fünf Männer), zwei männliche Patienten, eine Leiche, jeweils frischer Leberkäse (Fleischbrät) und ein feuchtes Tuch.

[…] Bestehende Diagnosen schwer erkrankter Patienten wurden nicht erkannt, der Leiche beste Gesundheit neben einer Fülle potenzieller Gesundheitsrisiken attestiert, ebenso wie allen Probanden.

Messungen an frischem Leberkäse sowie an einem feuchten Tuch unter verschiedenen Angaben zu Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Namen führten zu unterschiedlichsten Befunden mit relativen Standardabweichungen bis über 200 Prozent.

Bwahahahahaha!

Tragfähige digitale geschäftsideen im datentrampelpfad- und autobahnland BRD

Nein, das ist nicht der postilljon:

Das miserable Internet an vielen Orten in Deutschland führt zu absurd anmutenden Geschäftsmodellen. Eine Firma aus Hattersheim bietet derart abgehängten Unternehmen Datentransport in die Cloud an, per Mercedes Sprinter. Die Fahrzeuge seien im Grunde „rollende USB-Sticks“, meint der Firmenchef.

Gender des tages

Kennt ihr schon den „gender tool gap“ — je weniger frauen ein werkzeug in die hand nehmen, desto lauter ist es:

Einen Druckluftmeißel für Frauen, er würde natürlich flüstern statt lautstark zu meißeln. Wie gut und leise wäre die Welt, wenn man nur endlich nicht mehr gewaltsam die Frauen von der Verbesserung und dem Einsatz von Luftdruckmeißeln abhalten würde

*prust!*