Prof. dr. Offensichtlich

Studie:
Datenschutzerklärungen werden wenig gelesen

Laut einer Allensbach-Umfrage nicken 73 Prozent der Nutzer Datenschutzerklärungen ungelesen ab, weil sie es für „zwecklos“ halten, sich damit zu beschäftigen

Niemand hätte jemals damit rechnen können!!1!elf!!!

Und morgen schaut sich prof. dr. Offensichtlich mal genau an, wie viele menschen die AGB der klitschen durchlesen, von denen sie etwas kaufen — mit genau so verblüffendem ergebnis.

Nicht, dass am ende dieser hochnotwisschenschaftlichen erkenntnis noch die gesetzgeberische einsicht steht, dass eine klicki-klicki-bestätigung, dass man zwölf seiten ungenießbares augenpulver im besten juradeutsch gelesen hat, niemals ein rechtsverhältnis begründen darf. Die käme dann zwar spät, diese einsicht, aber sie käme wenigstens. Ich glaube aber erst dran, wenn die überrumpelung von menschen durch überraschende und asozjale klauseln in irgendwelchen nutzungsbedingungen und datenschutzerklärungen aufhört — und klitschen wie das fratzenbuch, ama-zone oder scheißguhgell für massenhaftes stalking, für datenmissbrauch und für die gewerbsmäßige missachtung elementarer grund- und menschenrechte vor gericht gezogen werden.

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