Fernsehen wird durch bild erst schön

Es war ein ewiger Traum von Axel Springer, das Verlegerfernsehen. Zeitlebens strebte der Gründer des Medienhauses danach, die Macht seiner Zeitungen ins Fernsehen zu verlängern; übrig blieb am Ende nur der Trost: Die „Bild“ ist gedrucktes Fernsehen. Nun aber soll der Traum wahr werden. „Bild“ wird Fernsehen. Springer will 20 Millionen Euro investieren, um das Boulevardblatt zu einer TV-Marke zu machen, eigener Sender nicht ausgeschlossen. 18 Stunden Live-Fernsehen täglich sind geplant, eine eigene Sendelizenz soll her

[Archivversjon]

Vor zwanzig jahren hätte ich mich ja noch gegruselt, aber inzwischen wird fernsehen mit beachtenswerter geschwindigkeit zu einem demnächst genau so toten medium, wie es die zeitung jetzt schon ist. Menschen unter dreißig jahren sitzen kaum noch vor der glotze und zwängen sich selbst in diesen bullschitt aus sendezeiten und gewaltsam verabreichten reklameunterbrechungen. Da hat ja ein scheißradiosender ein seriöseres geschäftsmodell, denn radio läuft immer noch an vielen orten dumm und plärr im hintergrund. Von daher wäxt da wohl zusammen, was zusammen gehört. Möge der pleitegeier sein fresschen kriegen.

Hej, und du scheißjornalist, der du bei der scheißbildzeitung arbeitest, du ahnst sicherlich schon, wo das geld für die kleine diversifizierung eingespart werden wird: bei dir. Recht so!

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