Fefe des tages

Fefe stellt wohl so langsam fest, dass man den feierfox beim besten willen nicht mehr benutzen kann. Ich weiß das schon seit über zwei jahren und vermisse nichts ohne feierfox. Die drexseits (meist jornalistischer natur, also direkt aus dem reich der idjotie), die mir wie in den neunziger jahren nur etwas mitteilen wollen, wenn ich auch ja den richtigen webbrauser und darauf die richtigen addons benutze oder nicht benutze, die wollen mir dann halt nix mitteilen. Dann eben nicht. Ist deren entscheidung. Möge der pleitegeier seine fetten häppchen bekommen! 🖕

10 Antworten zu “Fefe des tages

  1. Vor ein paar Tagen: Ich klicke auf einen Hyperlink, und Firefox überrascht mich mit der Meldung, dass von der Zielseite kürzlich Login-Daten extrahiert worden sein. Ob ich nicht gleich auf HaveIBeenPwned nachfragen wolle…

    Das war eine XKCD-Seite. Natürlich habe ich kein Benutzerkonto dort. Nie gehabt. Ich sehe da auch keinen Anmeldelink.

    Mozilla/Firefox ist mittlerweile komplett durchgeknallt.

    Also wieder mal eine Beglückungsidee abschalten: In der about:config die Option extensions.fxmonitor.enabled = false setzen.

    • Ich klicke auf einen Hyperlink, und Firefox überrascht mich mit der Meldung […]

      Ich habe das jetzt nicht nachgeschaut, aber ich gehe mal davon aus, dass die nicht eine liste im feierfox speichern, sondern jede aufgerufene webseit zu mozilla funken, damit „in echtzeit“ überprüft werden kann, wisst schon, wegen der sicherheit. Und natürlich wegen der vollständigen profile, welche webseits ein pseudonymer nutzer (leicht identifizierbar, wenn er mal daten eingibt) so besucht.

      Feierfox. Jetzt noch nerviger und mit überwachungfunkzjon. 😦

          • Keine Sorge, den Surf-Verlauf kriegen interessierte Stellen demnächst mit dem DNS-über-Cloudflare-Projekt…

            Ich bin eigentlich nur noch am Abstellen.

            Statt lauter Forks bräuchte es mal eine Peer-Review-Foundation, die sich den Code und die Commits anschaut, Verträglichkeit aller (ahem) Features mit Datensparsamkeit, Datensouveranität und Anbieter-Unabhängigkeit prüft und nur das Nötige übernimmt. Bugfixes, keine Sensordaten an JavaScript, kein WebAssembly, kein Screenshotter, kein Pocket, kein „Bin ich Standardbrowser“, keine Google-Voreinstellung, kein RSS-Autoladen beim Start, kein spekulatives Laden von /Favicon.ico, kein…

  2. Was bleibt an Optionen? „Feierfox“ sollte wirklich in feierlicher Atmosphäre im Schuttloch in Feuer und Rauch aufgehen, so schmierig und langsam ist er geworden. Die Forks? Pale Moon taugt mir bisher und läuft auf altersschwachen Netbooks gut und sogar fast 20 Jahre alte Brummer bringt es wieder online. K-Meleon ist enorm konfigurierbar, aber leider haben sie zu wenige Entwickler. Retrozilla ist ein alter Firefox für Windows 95 mit guter HTTPS-Unterstützung. Daran kann man sehen, wie einfach die Konfiguration mal war und auch Funktionen wie automatische Datenreinigung und Skriptblocker einfach automatisch eingebaut waren. Müssen wir uns heut mit Scheiße zufrieden geben?

    • Müssen wir uns heut mit Scheiße zufrieden geben?

      Nein, aber wir bekommen immer mehr davon untergejubelt.
      Wir werden es auch nicht mehr bis zum Mond schaffen. Weil man in Sachen Software ja alles neu und alles schlecht machen muss.
      Aktuell: Boost.Chrono vermurkst UTC-Zeitstempel-Ausgabe während lokaler Sommer-Winterzeit-Umstellung. Wohlgemerkt: Sowohl die interne Repräsentation des Zeitstempels als auch das Ausgabeformat sind UTC. Lokale Zeit sollte auf das Ergebnis überhaupt gar keinen Einfluss haben. Aber da gab es wohl vor Urzeiten mal einen gescheiterten Test unter Windows, und dann wurde da ein erkennbar widersinniger „Fix“ eingebaut, der jetzt üble Früchte trägt.
      Und Boost behauptet, peer-reviewed zu sein? In diesem Fall offensichtlich nicht.
      Einlesefehler erkennen können sie auch nicht vollständig, alles noch händisch spaghetti-programmiert, mit ein paar vergessenen Prüfungen.
      Und wozu diese sinnlosen Re-Implementierungen? Man hätte einfach Boost.DateTime in der Typstruktur modernisieren können, ohne die internen Algorithmen anzurühren. Seufz.

      • Boost.Chrono vermurkst UTC-Zeitstempel-Ausgabe während lokaler Sommer-Winterzeit-Umstellung

        Au mann, das tut so weh! War ein ts = time(NULL); und meinethalben für die formatierung ein struct tm *tmts = gmtime(&ts); denn wirklich zu viel verlangt? Mussten die wirklich das ganze rad nochmal erfinden? Neu und super: das bewährte rad, schlecht nachgebaut, jetzt auch mit ecken und kanten? 🤦

        (Nix gegen eine für C++-progger appetitlichere schnittstelle als die olle libc. Aber im grunde ist der kohd doch schon fertig, fehlerfrei und milljonenfach bewährt.)

        • (Nix gegen eine für C++-progger appetitlichere schnittstelle als die olle libc. Aber im grunde ist der kohd doch schon fertig, fehlerfrei und milljonenfach bewährt.)

          Gegenüber gmtime usw sollten auch Sekundenbruchteile ein-/ausgegeben werden können, und eine Typstruktur ähnlich std::chrono unterstützt werden, so dass man Repräsentations-Datentyp und Auflösung frei wählen kann.
          Das ist an sich verständlich, aber ersteres macht Boost.DateTime schon, und für Letzteres muss man die Essenz der existierenden Algorithmen nicht angreifen.
          Und der UTC-Bug ist besonders blöde, weil der damalige „Fix“ schon bei oberflächlicher Betrachtung keinen Sinn ergibt.
          Wenn sowas durchkommt, dann hat da kein peer review seitens der Boost-Organisation stattgefunden. Obwohl sie mit dem Merkmal wirbt. Grrrr.

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