Wer seine kinder mag, hält sie von vereinen und instituzjonen fern…

…denn wo irgendwelche kinder- und jugendwarte gebraucht werden, da sind die „kinderliebhaber“ der gewalttätigen art nicht fern:

Seit zwanzig Jahren war der 50-Jährige ehrenamtlich als Jugendwart tätig, zuletzt bei einem Anglerverein in Kladow. Jetzt sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Der grausame Verdacht: 136 Fälle des – teils schweren – sexuellen Missbrauchs von Kindern

[Archivversjon]

Meine fresse, zwanzig jahre lang ist das niemanden aufgefallen? Niemand hat es gemerkt, dass das eigene kind völlig verstört nach hause gekommen ist? Es gab niemals irgendwelche gerüchte? Es gab niemals irgendwelche beobachtungen, die man nicht leichtfertig von der hand wischen kann? Zwanzig verdammte jahre lang?

Das kann mir niemand erzählen.

Völlig zu recht geht die polizei davon aus…

Polizei und Staatsanwaltschaft rufen daher weitere mögliche Opfer und deren Angehörige dazu auf, sich bei den Behörden melden

…dass es mehr vergewaltigte kinder gegeben haben muss — und ich gehe davon aus, dass das von einer gesamten vereinstruktur mitgetragen, unterstützt und vertuscht wurde, und zwar ebenfalls mit mindestens psychischer gewalt.

Ich sags ja: wer seine kinder lieb hat, der hält sie von vereinen und instituzjonen fern — egal, ob kirche oder sportverein. Wo das aas ist, da sammeln sich die geier.

Auch, wenn es jetzt ein „kwalitätssiegel für den kinderschutz in vereinen“ geben soll. Tolle gegenmaßnahme! Typisch BRD! Der kinderschutz besteht darin, dass man seine kinder von sportvereinen fernhält. Und natürlich von den scheißkirchen. Und von allen anderen strukturen, wo leute beruflich mit kindern umgeben.

Und nun zum närrischen treiben

Ein Unbekannter soll gestern beim Sessionsauftakt mindestens zwei Menschen mit Kabelbindern angegriffen haben. Die Polizei prüft nun, ob Kameras die Vorfälle aufgezeichnet haben. Der mutmaßliche Täter hatte am Montagnachmittag (11.11.2019) einem 22-jährigen Mann einen Kabelbinder von hinten um den Hals gelegt und fest zugezogen. Bei einem weiteren Opfer soll der Kabelbinder nur locker um den Hals gelegt worden sein

[Archivversjon]

Psychiatriemissbrauch des tages

Mehr als sieben Jahre war Gustl Mollath zu Unrecht in der Psychiatrie eingesperrt. Seit Sommer 2013 ist er wieder frei, jetzt haben sich der Freistaat Bayern und Mollath auf eine Entschädigung geeinigt: Er bekommt zusätzlich 600.000 Euro […] Laut dem Landgericht München I zahlt Bayern diesen Betrag „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zur Abgeltung der geltend gemachten Ansprüche, insbesondere aufgrund unberechtigter Unterbringung in einem forensischen psychiatrischen Krankenhaus“

[Archivversjon]

Niemand ist schuld, wenn ein mensch mit seinem „schwarzgeldkomplex“ (urteil eines gutachters) in den rechts- und menschenrechtsfreien raum einer BRD-psychiatrie verfrachtet wird, damit er nicht mehr so stört. Ich frage mich ja, wie viele menschen in der durch und durch korrupten und p’litkriminellen scheiß-BRD noch so in die psychiatrien abgeschoben werden, aber leider nicht das glück haben, außerhalb der psychiatrie bekannt zu werden. Und ich bin mir sicher, dass es mehr als nur zwei, drei bedauerliche einzelfälle sind, die schon übel genug waren. Dafür war der ganze apparat aus gutachtern, psychiatern (die übrigens sieben verdammte scheißjahre lang nicht bemerkt haben wollen, dass da kein kranker hinter gitter gesteckt wurde) und richtern im stalinistischen bayern bei Gustl Mollath viel zu gut eingespielt. 😦

Neusprech des tages

Burda — bekannt durch die in komplizenschaft mit der mozilla foundation durchgeführte umwandlung des beliebten feierfox-webbrausers in eine distribuzjonsplattform für addon-spämm und schadsoftwäjhr — hat ein tolles wort anstelle von „kwaltitätsjornalismus“ erfunden: „verlagsjornalismus“ [archivversjon]. Müsst ihr verstehen, propagandaopfer: jornalismus ist nur toll, wenn er von unternehmen kommt, die papier bestempeln. Und alles andere…

Print macht unsere Gesellschaft stark. Print macht unsere Demokratie stark. Das Wort Print steht in diesem Fall für den Journalismus der Verlage, also für hochwertige, glaubwürdige Inhalte, egal ob sie über gedruckte Medien oder über digitale Kanäle zu den Menschen kommen.

…ist minderwertig und unglaubwürdig. Mit bekenntnis des werten herrn grüßaugus… ähm… bummspräsidenten und anderer p’lit- und medienprominenten aus glotze und „freizeit revue“ (diese industrielle gerüchterstattung ist ebenfalls ein burda-blatt). 👑

Ich bin mal gespannt, ob der scheißburdaverlach jetzt seine webseits „chip online“ und „focus online“ einstellt, um auch nichts minderwertiges und unglaubwürdiges mehr zu verantworten. :mrgreen:

Schade, dass das pressesterben so langsam geht!

Stirb, verleger, stirb! Verrecke, burdaverlach, verrecke!

Guhgell des tages

Die Videoplattform hatte Kanalinhaber über die am 10. Dezember in Kraft tretenden neuen Nutzungsbedingungen informiert […] Wörtlich heißt es dort, der Zugriff auf Dienste könne gekündigt werden, „wenn YouTube berechtigterweise davon ausgeht, dass die Bereitstellung des Dienstes an Sie nicht mehr wirtschaftlich ist.“

Hej, juhtjuhbber, was habt ihr gedacht? Das guhgell das alles aus güte und spendierlust macht? Ihr seid echt so blöd, dass ihr vermutlich denkt, glasaugen wären aus glas, damit man besser durchgucken kann. Was meint ihr wohl, was los ist, wenn eventuelle rechtskosten durch zensurgesetze in die „wirtschaftlichen“ erwägungen einfließen?! Dann gibts zwar noch jede menge schleichwerbung und belanglose scheiße, aber nix mehr, wo ein mensch mal einen etwas kontroversen kram äußert, den man schnell als häjhtspietsch brandmarken kann. Oder einen kram, der das missfallen der CSPDUAFDPLINKGRÜNETC oder irgendwelcher konzerne mit großen rechtsabteilungen im mutterland des netzwerkdurchsetzungsgesetzes hervorruft. Das wäre ja scheiße, wenn scheißguhgell da nur die bedeutung der eigenen nutzungsbedingungen bis zur unkenntlichkeit dehnen könnte.

Mit gruß an Rezo und konsorten. Schon doof, wenn man sich von unternehmen abhängig macht, die webseits ohne seriöses geschäftsmodell betreiben. Lasst euch zähmen oder flieht!

Datensammlung des tages

Um neue Dienste für das Gesundheitswesen zu entwickeln, bedarf es Information. Google hat dank eines Deals nun Zugang zu Millionen Patientendaten in den USA. Und sagt, das sei gängige Praxis, für die es keinerlei Zustimmung bedürfe. Dabei handelt es sich um sehr sensible Daten: Laborergebnisse, Diagnosen, Krankenhausaufenthalte, eine gesamte Gesundheitshistorie – und das verknüpft mit dem Namen und Geburtsdatum der Patienten

Na, freut ihr euch schon drauf, dass die gegenwärtige schwarzrote BRD-regierung die gleichen beglückungsideen für euch hat und unter der anführerschaft des menschen- und menschenrechtsfeindes Jens Spahn (CDU) gerade in gesetzesform gießt? „Machen sie sich mal frei“ heißt jetzt: macht euch datennackt vor irgendwelchen konzernen. Völlig datennackt. Danach könnt ihr mal schauen, wo die ganzen daten wieder rauskommen und von auskunfteien, erpressern, stalkern, versicherern, vermietern und so genannten „arbeitgebern“ (die geben keine arbeit, ihr sollt arbeit geben) gegen euch verwendet werden. Und falls ihr zu faul zum runterskrollen seid: guckt zum beispiel mal hier! Ganz schön gruselig, nicht wahr? Ach, egal, und ihr habt eh alle nix zu verbergen. Und jetzt sagt ihr einmal in das wahnzimmer hinein: „alexa, schütz mal meine daten“! Das ist echt schade, wenn man das gehirn nur hat, damit es nicht so hohl klingt, wenn man jemand gegen den kopf klopft. 😦

Tja, wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte!

Viel spaß noch mit euren fitnessträckern, von den krankenkassen aufgedrängten gesundheitsäpps und euren ganzen überwachungswanzen, mit denen ihr euer ganzes leben vollrümpelt! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr helden!

Golem…

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Den wunsch erfülle ich gern. Schade, es war eine schöne zeit. Angesichts der tatsache, dass heise inzwischen eine PResseerklärungs- und schlechwerbeschleuder ist, ist es besonders schade.

Damit golem auch wirklich unbenutzbar wird, gibts auch keine normalen links auf die artikel mehr, so dass ich nicht einfach lynx benutzen kann. Das sperrt zwar auch ein paar körperbehinderte menschen aus, aber hej, die sind eh nicht die marktrelevante zielgruppe.

Ich wünsche alles gute für den weiteren lebensweg. Und tschüss! 👋