Wie sich scheißpresseverleger die digitalisierung vorstellen

Noch. «berlin.de» ist wie ein Gebäude aus den neunziger Jahren, das nie saniert wurde. Das wird die nächste Baustelle, diese gehen wir zusammen mit der Stadt an […] Das ist der eigentliche Schatz unseres Deals […] Man lädt sich die App der Stadt herunter, scannt seinen Ausweis ein, dann wird in wenigen Sekunden verifiziert, ob das Dokument valide ist oder irgendetwas juristisch vorliegt. Als Nächstes wird die Steueridentifikationsnummer abgeglichen, auch die Rückmeldung erfolgt binnen Sekunden. Fertig. Wir freuen uns, Sie als Bürgerin oder Bürger in Berlin begrüssen zu dürfen

[Archivversjon]

So denken diejenigen arschlöcher über datenschutz, die die leser ihrer webseits gewerbsmäßig an überwachungs-, träcking- und reklameunternehmen verkaufen. Kommt, für solche gestalten müsst ihr eure adblocker abschalten und für deren webseits müsst ihr die ausführung von javascript-programmkohd aus gefühlt vierzig kwellen zulassen. Was kann dabei schon schiefgehen?!

Schade, dass das pressesterben so langsam geht. Und schade, dass das verlegersterben (gern auch durch spontane menschliche selbstentzündung) noch langsamer geht.

Eine Antwort zu “Wie sich scheißpresseverleger die digitalisierung vorstellen

  1. War da nicht gestern ne Meldung zur E-Privacy Verordnung, dass man Medien^^ das Tracking ihrer User erlauben will?! 😉

    Ne, zu Golem verlinke ich nicht mehr – wer’s braucht sucht es sich selbst raus.

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