Smarties des tages

Nur wer an die Wirkung von Antidepressiva glaubt, darf von ihnen Linderung erwarten. Über den Placebo-Effekt hinaus hätten die Pillen auf eine Depression nach ihren Untersuchungen vermutlich keinen Einfluss […] „Je mehr man verstanden hat, welche Lebensumstände eine Depression verursacht haben, desto absurder erscheint die Idee, Tabletten könnten helfen.“

4 Antworten zu “Smarties des tages

  1. Köstlich:

    Magic Mushrooms, LSD….

    …enthalten Substanzen, mit denen bereits sehr positive Ergebnisse bezüglich Depression erzielt werden konnten – neben vielen anderen positiven Aspekten. Diese unterdrücken nicht nur die negativen Gefühle und Gedanken (wie Psychopharmaka) sondern steigern die positiven Gefühle.

    Als wenn es so einfach wäre…

    Immer schön funktionieren…. Irgend ein Mittelchen wird es schon richten. Macht der Psychiater ja auch nicht anders, eine Droge (Tabletten) nach der anderen zu verschreiben, bis eine davon halbwegs in gewünschter Weise wirkt. Das andere zuvor das Leiden ggf. noch verschlimmerten, das macht ja nichts – da muss man durch und auf die massigen Neben- und Wechselwirkungen ist eh geschissen, schließlich sind die modernen Pillen auch gut verträglich, so sagt man.

  2. Hier mal ein guter Kommentar (es gibt noch mehr gute, aber meist ist auch bei den guten etwas „faules“ dabei, hier nicht – ach so, alles nur^^ meine Meinung)

    Depression ist keine Krankheit. Krank ist die Gesellschaft.

    Depression ist eine natürliche und normale Reaktion eines Menschen als hochsoziales Säugetier auf unnormale und widernatürliche soziale Verhältnisse. Solange der depressive Mensch als „krank“ und als „Problem“ betrachtet und behandelt wird, egal ob mit Pillen oder Psychotherapie, wird es bei Symptombekämpfung bleiben – bestenfalls. Und wer das tut und so von depressiven Menschen spricht, der hat nichts, aber auch gar nichts über die Natur des Menschen als hochsozialem Säugetier und speziell seiner pyhlo- und ontogenetischen Hirnentwicklung verstanden.
    Was übrigens sehr gut bei Depression und anderen psychischen Problemen hilft ist soziales Gärtnern. Dazu hat es meines Wissens auch einen wissenschaftlich begleiteten Versuch in Großbritannien gegeben. Quelle hab ich leider nicht zu Hand, aber es ist nur logisch, dass wenn ich das soziale Umfeld im Sinne einer gegenseitigen Unterstützung und empathischen Miteinander verbessere, dann verbessert sich auch das psychische Befinden eines Menschen, eines jeden Menschen übrigens. Denn von denen bei denen das anders war, stammen wir nicht ab.[…]

    Ausnahmslos alle, die Depression (schon das Wort ist „pathologisch“, aber es ist halt von so genannten Experten und Autoritäten, dann muss es ja stimmen. Alleine die sprachliche und somit auch die gedankliche Verkümmerung, unfähig seine Gefühle zu beschreiben ist Teil der Misere) als Krankheit bezeichnen liegen falsch, aber es sind halt die Narrative die man lernt.
    Hier eine Antwort darauf.

    Re: Depression ist keine Krankheit. Krank ist die Gesellschaft.

    Depression ist keine Krankheit. Krank ist die Gesellschaft.

    Es fühlt sich aber deutlich wie ein an. Glaub mir einfach. Und wenn die Depression erstmal mal da ist ist es auch schon egal woher sie kam. Und ein PT kann es dann einfach besser als der Kumpel von gegenüber. Ich kann auch einen glatten Bruch so schienen, das er irgendwie zusammen wächst. Kann jeder. Aber ich würde immer einen Knochenklempner bevorzugen.

    Die Gesellschaft mag ja ihren Anteil haben – aber monokausal kannst haken.

    Es fühlt sich also so an. Woher weiß der, wie sich eine so genannte, und spez. diese psychische Krankheit anfühlt? Weil er es gesagt / gelernt bekommen hat? Heute gilt man ja schon als depressiv, wenn eine geliebte Person stirbt, man darüber nicht schleunigst hinweg kommt und „zu lange“ trauert (weiß jetzt nicht genau wie lange, steht im ICD-F / DSM, aber die Dauer wird auch immer kürzer).
    Und der Vergleich mit dem Bruch hinkt nicht nur auf einem Bein, aber es wird wieder der Autoritätsglaube deutlich. Ein Beinbruch ist etwas physisches und kann ganz klar diagnostiziert werde, z.B. optisch durch anschauen, durch ertasten, durch Röntgen usw. – so genannte psychische Krankheiten haben aber keine Biomarker, keine dieser angeblichen Krankheiten – dann wären sie auch nicht mehr psychisch, sondern biologisch oder neurologisch.

    Das was einst lebendig war muss funktionieren wie eine Maschine – hier und da etwas „einstellen“ (z.B. medikamentös) wie bei Maschinen und schon stimmt alles, nach den absurden Regeln der Gesellschaft, des Systems und der Ausbeuter.

  3. Eins noch zu „krank ist die Gesellschaft“. Erich Fromms Werk zur „Pathologie der Normalität“ ist dazu vielleicht eine gute Lektüre.

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