Zitat des jahres

Es ist schließlich das Ergebnis einer nüchternen Betrachtung, dass die große Mehrheit der Kriege der letzten Jahre ohne erkennbare Strategie, orientierungslos und improvisierend geführt wurde. Solche Kriege abzulehnen erfordert nur Vernunft, keine pazifistische Überzeugung

Jochen Hippler

4 Antworten zu “Zitat des jahres

  1. Waaas hat der denn genommen?!
    Es war doch eine planvolle Raumzügerei vor dem Herrn…
    Sah zwar chaotisch aus, war aber lukrativ…für die Richtigen!
    Alles andere sind weiche Ziele oder Kollateralschäden!

  2. […]Hippler zitiert den ehemaligen US-General Anthony Zinni: »das Militär (ist) verdammt gut darin, Menschen zu töten und Dinge kaputt zu machen«, aber »extrem schlecht darin, die strategischen Probleme zu lösen«[…]

    […]Aus Hipplers Buch lernen die Leser(innen) viel über Krieg und Politik. Es ist klar, kompakt und sehr verständlich geschrieben. Der Autor analysiert nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart[…]

    Na da wäre ich aber sehr skeptisch, dass da wirklich etwas genaueres über die Vergangenheit drin steht, was auch wirklich von gesteigertem Interesse, gerade aus Sicht der Deutschen drinsteht – sonst würde das Buch wohl auch nicht bei Spektrum.de empfohlen werden!

    Achso. Was ist das denn für eine beschissene Aussage SOLCHE^^ Kriege abzulehnen erfordern NUR^^ Vernunft??? Und die anderen Kriege???

    Also hier mal zwei Links zu einem Interview mit einem Historiker, der vielleicht etwas viel wichtigeres mit seiner Forschung und seinem Buch beschreibt, außer nur die Form der Kriege zu analysieren und dass die strategischen Probleme Anfang des 20. Jahrhunderts durchaus gelöst wurden und uns in das neue Imperium geführt haben.

    Prof. Guido Preparata: „Die Siegermächte züchteten Hitler ganz bewusst heran“

    „Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten… Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“, schrieb einst Bertolt Brecht. Seit mehr als 20 Jahren erforscht Guido Preparata die tatsächlichen Zusammenhänge, Ereignisse und Ursachen des Ersten und zweiten Weltkrieges. Als im Jahre 2005 sein Buch „Wer Hitlei· mächtig machte“ erschien, wurde ihm an der Universität Washington die Beförderung zum Professor verweigert. Stattdessen erhielt eine außerordentliche Professur an der Universität Tacoma. Heute arbeitet er als Hochschuldozent für Kriminologie an der Technischen Universität in Vancouver. DAS MILIEU sprach mit dem italoamerikanischen Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Guido Preparata im ersten Teil über Hitlers Hintermänner, die Unterstützung der Amerikaner und Briten für das Dritte Reich, sowie die Schuldfrage an den beiden Weltkriegen.

    MILIEU: In deutschen Schulen wird bereits früh das Bild eines Hitlers vermittelt, der ein herrschsüchtiger, geisteskranker Bösewicht gewesen sei, welcher die Weltherrschaft an sich reißen wollte. Würden Sie dem zustimmen?

    Prof. Preparata: Hitler als Geisteskranker und Psychopath ist ein propagandistisches Porträt von Hollywood, das uns durch die Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezwungen wurde. Mein Buch „Conjuring Hitler – Wer Hitler mächtig machte“ handelt im Kern davon, dass die Sieger, die selbst verantwortlich für das Entstehen des Hitlerismus waren, mit diesem Hitler-Bild von ihrer eignen Schuld ablenken.

    MILIEU: Mit welcher Motivation wird uns in den Schulen diese Version der Geschichte gelehrt?

    Prof. Preparata: Das ist eine typische dämonisierende Charakterisierung eines besiegten Gegners. Die Sieger verfolgen damit zwei fundamentale Ziele: Erstens, unter den Schülern das aufrichtige Gefühl zu entwickeln, dass die Diktatur Hitlers, die Herrschaft des „Antichristen“ gewesen sei, und dass jeder, der sie zum Sturz brachte, quasi ein „Ritter Gottes“ war. Zweitens, durch die alleinige Schuldzuweisung an (Nazi-)Deutschland für jegliche Schandtaten des Westens, konnten sich die angloamerikanischen Staatenlenker und ihre Sympathisanten aus aller Welt als „die Guten“ darstellen. Sie krönten sich selbst als eine „Legion Gottes“ und wuschen sich damit von jeglichen Schuldgefühlen für die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki rein. War der Nationalsozialismus eine Manifestation des Teufels? Sicherlich war er das, genauso wie das, was man in Hiroshima und Nagasaki getan hat, ein teuflisches Werk war. Nicht mehr und nicht weniger. Teufel hier und Teufel dort. Konzepte wie „Gott“ und das „Gute“, haben in keinster Weise damit zu tun.[…]

    Und hier der 2. Teil des Interviews:
    Prof. Guido Preparata: „Die Deutschen sind ein besiegtes und erobertes Volk“

    DAS MILIEU: Wusste Hitler über seine Förderer Bescheid?

    Prof. Guido Preparata: Letztendlich ja, denn er muss erkannt haben, dass es den Briten erfolgreich gelungen war, ihn zu täuschen. Ein verblüffender Aspekt dieser schrecklichen Geschichte ist die politische Naivität der Nazis. Sie mögen zwar militärische Durchschlagskraft besessen haben, aber auf politischer Ebene waren sie Narren ersten Grades. Hitler wusste zweifellos wer seine Strippenzieher waren, mit Sicherheit kannte er einen Teil von ihnen und er muss das erst realisiert haben, als es zu spät war.

    MILIEU: Auf welche Weise konnte Hitler denn überhaupt urplötzlich so viel Macht erlangen?

    Prof. Preparata: Es ist nicht urplötzlich passiert. Es dauerte 15 Jahre, 1918 bis 1933. 1928 sah es sogar danach aus, dass der Nationalsozialismus, damals mit 2,8 Prozent der Stimmen, völlig verschwinden würde. Er hätte weniger als eine Fußnote in den Geschichtsbüchern ausmachen können, wenn da nicht… Ja, wer hat ihn finanziert? Im Wesentlichen war es Großbritannien. […]

    Ansonsten immer schön weiter pennen und den ganzen Rotz der Tiefenindoktrination aufsagen, das reicht dann auch für ne Kariere in der Politik oder bei den Antifa.

    • Achso. Und. Nein! Man muss die Schand- und Gräueltaten der Nazis nicht gut finden und auch nicht relativieren, um solche Fakten heraus zuarbeiten und sie zu benennen – ganz im Gegenteil. Aber z.B. dass die Eugenik damals zum Zeitgeist gehörte und die Nazis den damaligen Dreck von den Amis nur auf die Spitze trieben, das ist auch wieder so eine Sache die immer wieder unter den Teppich gekehrt wird. Hitler war ja nicht etwa. Fan von Ford, weil der so herzensgut war.

  3. Also ich würde mal ganz verwegen behaupten,
    das wir Deutschen sehr gut um nicht zusagen Weltspitze darin sind
    aus Menschen als Funktionselemente anzusehen oder tatsächlich so zubehandeln.
    Das ist ein Alleinstellungsmerkmal unter dem ich Politikeräusserrungen und Gesetze sehe.
    Alles was von anderen Nationen angedacht wird als Menschenunfreundlichkeit..
    .ist bei uns zur Perfektion perfektioniert worden…
    Und warum scheitert dann der „Perfekte Menschenfaktorkonversionsprozess“?

    Am Menschen!

    Man kann sich darauf verlassen das irgenseiner irgenswo kleinen Bockmist macht.
    versucht ihn zuverstecken und das das irgenswann einem umme Ohren fliegt.

    „Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt“
    Hanlons Razor

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.