Auch! Du! Bist! Terrorist!

Wisst ihr noch, wie so etwas wie automatisierte autokennzeichenskänns nur bei schwerster kriminalität und bei terrorismus durchgeführt werden sollte? Aber jetzt sind autofahrer die neuen terroristen, alle überwachen, um dieselfahrverbote durchzusetzen. Und hej…

Im benachbarten Brandenburg war zuvor bekannt geworden, dass Strafverfolger dort Daten aus der Kennzeichenfahndung auf Vorrat speichern, wogegen Bürgerrechtler gerichtlich vorgehen

…einmal eingesammelte überwachungsdaten werden in so einer deutschen, demokratischen republik nie wieder gelöscht und jederzeit nach irgendwelchen willkürmaßstäben für irgendwas verwendet. Vielleicht demnächst zur durchsetzung eines rauchverbotes in einbahnstraßen.

Es sitzt übrigens immer noch kein vorstandsmitglied eines BRD-autobauers für die betrugssoftwäjhr in dieselmotoren in einem BRD-gefängnis, obwohl tat und vorsatz völlig und jenseits jedes zweifels klar sind. Softwäjhr schreibt sich nämlich (leider) nicht von allein. Stattdessen werden jetzt alle autofahrer überwacht. Toll, nicht wahr?!

Privatsfäre des tages

Benutzt ein VPN, haben sie uns gesagt. Es schützt eure privatsfäre vor überwachung, haben sie uns gesagt. Und wenn ihr nicht noch mehr geld für euer internetz ausgeben wollt, dann nehmt ihr halt ein kostenloses:

Nutzer kostenloser VPN-Programme auf iPhone und iPad sollten genau darauf achten, woher eine Anwendung stammt. Eines der beliebtesten Tools, das in den USA Schätzungen zufolge in den vergangenen zwölf Monaten acht Millionen Installationen verzeichnet hat, soll einem Bericht zufolge Daten nach China weiterreichen

Auch weiterhin viel spaß mit euren vielfach trojanifizierten scheißwischofonen!

Gruß auch an scheiß-heise für die nichterwähnung des namens der trojanischen äpp. Vermutlich war für den namen kein platz mehr im web-papier, weil ja alles unter der meldung mit äppel-reklame im redakzjonellen teil vollgepflastert wurde. Das versteht heise inzwischen unter „jornalistischer aufklärung“ seiner leser.

Neues aus der kinderfickersekte

Der Paderborner Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann kritisiert den Umgang der Kirche mit Missbrauchstätern. In schuldig gewordenen Priestern müsse sie auch Opfer sehen und diese „mit der Sanftmut Jesu“ begleiten

Wie wäre es mit einer ergänzenden heiligsprechung der kinderficker? Als märtyrer? 🤮

Und wer jetzt noch nicht schwallartig gekotzt hat — es kommt noch schlimmer, opferverachtender, dreister, organisiert krimineller:

Drewermann kritisierte, dass die Kirche aus Angst vor der Öffentlichkeit die Fälle bekannt mache. Sie sollte sie lieber da halten, wo sie begangen worden seien, und nach dem Grundsatz „helfen statt strafen“ handeln

Herr Drewermann, sie sind ein menschenverachtendes arschloch, das sich schützend vor gewalttäter stellt, damit sie weitermachen können. Gehen sie bitte ganz schnell sterben!

Die gute datenschutz-nachricht des tages

Zumindest bei der techniker-krankenkasse findet man es nicht mehr so toll, wenn mit den gesundheitsdaten der versicherten rumgeschleudert wird. Es wäre zwar besser gewesen, wenn diese einsicht gleich dagewesen wäre, aber immerhin, es ist eine einsicht.

Nur, um noch einmal daran zu erinnern: die techniker-krankenkasse hat ihren versicherten eine äpp aufgedrängelt, die gesundheitsdaten zum fratzenbuch funkt (genaue analyse) und für dreißig milljonen dollar an die farmaindustrie verkauft.

Meiner bescheidenen meinung — wohlgemerkt: als nichtjurist — nach besteht gegenüber krankenkassen, die ihren versicherten so eine äpp-scheiße für wischofone aufdrängeln, ein sonderkündigungsrecht wegen unheilbaren vertrauensbruchs — einschließlich ansprüche wegen der kosten und des aufwandes, den man dadurch hat. Gesundheitsdaten auf so einer schon werksseitig weitgehend verwanzten und trojanifizierten scheiße wie einem wischofon zu verwalten, geht nämlich gar nicht. Und wie viel wert die diversen klitschen mit ihren schnell zusammgenstöpselten äpps auf datenschutz legen, kommt da nur noch hinzu. 😦

Aber es wird nicht nur gemessert in hannover…

…manche zeitgenossen haben auch bessere waffen dabei:

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Hannoveraner gegen 06:30 Uhr zu seinem VW Touareg am Birkenweg gegangen, um mit seinem abgestellten Fahrzeug zu einem beruflichen Termin zu fahren. Während des Einsteigens in seinen Pkw kamen plötzlich zwei Unbekannte auf ihn zu und entrissen ihm einen Koffer, den er gerade auf den Beifahrersitz legen wollte. Auch eine Umhängetasche konnten sie ihm bei einem sich anschließenden Gerangel entreißen. Nachdem der 40-Jährige versuchte, wieder an seine Wertgegenstände zu gelangen, zog einer der Männer eine Schusswaffe und hielt sie dem Hannoveraner an die Stirn