EU-p’litbüroscheffin des tages

Die Rede ist von „Aktenschreddern“: Dem Untersuchungsausschuss in der Berateraffäre des Verteidigungsministeriums fehlen wichtige Informationen. Der Grund: Die Daten auf dem Handy von Ex-Ministerin von der Leyen wurden gelöscht […] Zum Zeitpunkt der Löschung waren die Handydaten vom Untersuchungsausschuss als Beweismittel zur Einsicht angefordert

[Archivversjon]

So eine offensichtlich kriminelle geht nach solchen klar vorsätzlichen beweismittelvernichtungen im amt, die auch noch…

[…] sei vom Ministerium zunächst mitgeteilt worden, das Handy der ehemaligen Ministerin sei verloren gegangen, dann, es habe sich gefunden, man habe aber mangels PIN keinen Zugriff darauf. Heute nun gestand die Regierung die Löschung der kompletten Daten ein

…amtlich vertuscht werden sollten, nicht in den knast, sondern mitten in das pochende herz der europäischen korruptokratie. Aber die BRD-bevölkerung vollständig überwachen, verwanzen, trojanifizieren und vorratsdatenspeichern wollen, scheiß auf grund- und menschenrechte! Widerliches, nach scheiße stinkendes pack, alle zusammen!

Post von heise…

Kennt ihr „post von Wagner“ aus der bildzeitung? Das ist fast kunst. Viele worte, wirre, wahnhaft anmutende assoziazonen und wenn man mal den klopftest macht, kein bisschen substanz, sondern einfach nur hohl? So etwas gibt es jetzt endlich auch bei heise onlein. Wie konnten wir nur die ganzen jahre ohne so eine scheiße leben? :mrgreen:

Ich sage es euch weiterhin: es ist eine ganz schlechte idee, jedem dahergelaufenen gegenüber in einem technischen und anonymisierenden medium das recht zu gewähren, programmkohd im webbrauser auszuführen, und deshalb bedarf es eines addons wie noscript, um dieses recht bei bedarf bewusst einräumen zu können, aber in der grundeinstellung zu verweigern. Warum? Wegen der kompjutersicherheit und der privatsfäre. Niemand mit einem funken verstand hat gern einen gepwnten kompjuter auf dem schreibtisch stehen, und niemand mit einem funken verstand will, dass irgendwelche unseriösen klitschen pseudonyme STASI-akten über seine brausernutzung anlegen können.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist das landratsamt coburg [archivversjon]:

Eine Festplatte aus dem Landratsamt Coburg, auf der sich personenbezogene Daten von Bürgern befanden, ist in den freien Handel gelangt […] Über 12.000 Dokumente und E-Mails sowie Passwörter seien auf der Festplatte aus dem Landratsamt zu finden gewesen

Hervorhebung von mir. Aber keine panik:

Auch beim bayerischen Datenschutzbeauftragten wurde der Vorfall zur Anzeige gebracht. Dort heißt es, derartige Vorfälle kämen häufiger vor

Bayerische Kommunen scheißen also generell auf den datenschutz. Das ist alles ganz normal. Kann man nix gegen machen. 🤦

Auch beim staat sind daten niemals sicher. Manchmal werden sie sogar einfach vom staat auf ihh-bäh versteigert, so dass man nicht extra ins so genannte „darknet“ gehen muss. Aber trotzdem weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Noch eine datenschleuder des tages

Eine Datenbank mit Basisinformationen von mehr als 267 Millionen Facebook-Usern befand sich rund zwei Wochen lang auf einem ungesicherten Server im Internet. Die Datensätze bestanden offenbar aus Namen, Telefonnummer und zugehöriger User-ID […] Mitte Dezember auf eine Elasticsearch-Datenbank mit den Daten gestoßen, die seit dem 4. Dezember ohne Passwortschutz im Netz stand

Wisst ja: spaß, glauben, datenschutz, liste, wäxt! Wer immer noch beim spämmigen, trojanerprogrammierenden, stinkenden scheißfratzenbuch ist, hat bei mir eh kein mitleid mehr gut. Da werden es viele erst bemerken, wenn es sehr lästig und teuer wird, wenn ihre identität missbraucht wird oder wenn alle ihre „freunde“ mit trickbetrügereien der marke „hallo, ich hänge hier in barcelona fest, habe geld und papiere verloren, kannste mir mal schnell zweihundert øre über western union schicken, dass ich zur botschaft komme, kriegste gleich übernächste woche zurück“ abgezogen werden. So ist das eben, wenn man seine ganzen sozjalkontakte an ein beschissenes und unseriöses geschäftsmodell verkauft.

Aber ihr könnt ja mal abwarten, wie hoch jetzt das bußgeld nach DSGVO wird. An dessen höhe könnt ihr dann erkennen, ob es dabei wirklich um datenschutz geht, oder ob es nicht doch nur um die einschüchterung normaler, nicht-gewinnorientierter mitgestalter des webs geht. Ich habe da ja so einen verdacht… 😦

Petition

Der Bundestag möge beschließen, dass Patienten keine Nachteile erleiden dürfen, die ihre Daten nicht in elektronischen Patientenakten (ePA) auf zentralen Servern außerhalb der Praxen speichern lassen wollen. Die Telematik-Infrastruktur (TI) für Ärzte und Psychotherapeuten sowie die Nutzung der ePA für Ärzte und Patienten müssen freiwillig sein