Noch eine datenschleuder des tages

Eine Datenbank mit Basisinformationen von mehr als 267 Millionen Facebook-Usern befand sich rund zwei Wochen lang auf einem ungesicherten Server im Internet. Die Datensätze bestanden offenbar aus Namen, Telefonnummer und zugehöriger User-ID […] Mitte Dezember auf eine Elasticsearch-Datenbank mit den Daten gestoßen, die seit dem 4. Dezember ohne Passwortschutz im Netz stand

Wisst ja: spaß, glauben, datenschutz, liste, wäxt! Wer immer noch beim spämmigen, trojanerprogrammierenden, stinkenden scheißfratzenbuch ist, hat bei mir eh kein mitleid mehr gut. Da werden es viele erst bemerken, wenn es sehr lästig und teuer wird, wenn ihre identität missbraucht wird oder wenn alle ihre „freunde“ mit trickbetrügereien der marke „hallo, ich hänge hier in barcelona fest, habe geld und papiere verloren, kannste mir mal schnell zweihundert øre über western union schicken, dass ich zur botschaft komme, kriegste gleich übernächste woche zurück“ abgezogen werden. So ist das eben, wenn man seine ganzen sozjalkontakte an ein beschissenes und unseriöses geschäftsmodell verkauft.

Aber ihr könnt ja mal abwarten, wie hoch jetzt das bußgeld nach DSGVO wird. An dessen höhe könnt ihr dann erkennen, ob es dabei wirklich um datenschutz geht, oder ob es nicht doch nur um die einschüchterung normaler, nicht-gewinnorientierter mitgestalter des webs geht. Ich habe da ja so einen verdacht… 😦

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