Wischofonkultur des tages

Wer heute was auf sich hält, kommuniziert mittels Sprachnachrichten. Kurzen Sprachsequenzen, die als Monolog an jemanden verschickt werden, der ihnen dann bei Bedarf lauscht. Durchaus auch so, dass andere, die damit nichts zu tun haben, sich daran erfreuen dürfen. Dementsprechend hält man sein Handy heute auch anders, nämlich nicht mehr klassisch so, dass man Ohr und Mund gleichberechtigt am Gerät teilhaben lässt. Nein, man hält sich das Ding vor den Mund wie ein Burrito oder unter das Kinn wie eine Schüssel beim Löffeln einer Suppe

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