Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal scharf hingeschaut und dabei rausgekriegt, dass diese von jornalisten begierig weitergetragene räuberpistole, dass ein saudischer prinz einen US-milljardär über sein wischofon und wanzäpp gecybert hat, doch ein kleines bisschen müffelt. Aber immerhin, die „forensische analyse“ macht viel text, um den eindruck von substanz zu erwecken:

Es ist zwar interessant zu erfahren, dass die FTI-Forensiker mittels Metalldetektoren an der Labortür überprüft wurden (Seite 8 des Berichts), aber offen bleibt nun die Frage, wie genau die ausführlichen forensischen Untersuchungen abliefen (“FTI conducted in-depth analysis of forensic artifacts from the redacted Cellebrite reports and captured network logs”, Seite 9 des Berichts – ‚FTI nahm eine gründliche Analyse der forensischen Beweismittel aus den redigierten Cellebrite-Berichten und den aufgezeichneten Netzwerkprotokollen vor‘)

Nicht alles glauben und auf fratzenbuch und twitter weitertragen, was in der presse steht! Denn das geschäft der jornallje ist nicht wahrheit, sondern wirksamkeit bei der vermarktung von reklameplätzen.

Übrigens: diese bemerkenswert nüchterne jornalistische analyse bitte beim nächsten cyber-cyber-angriff durch china, russland, nordkorea wiederholen, statt im panikmodus cyberkrieg zu brüllen und den nächsten abbau von grund- und menschenrechten mit vorzubereiten! Und das bitte nicht nur bei heise!

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