Datenschleuder des tages

Über eine Online-Datenbank der österreichischen Verwaltung waren jahrelang sensible personenbezogene Informationen wie Privatadressen, Geburtsdaten und Angaben zum Steuerverfahren von rund einer Million Bürger ohne jegliche Hürden offen zugänglich. Das Leck machten die Datenschutzorganisation epicenter.works sowie die liberale Oppositionspartei Neos am Freitag publik und beklagten den „größten Datenskandal“ in der Geschichte der Alpenrepublik. Die Zahl der Betroffenen liegt dem bisherigen Kenntnisstand zufolge bei gut 11 Prozent der Bevölkerung des Landes

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben daran, dass eure daten in staatlichen datensammlungen besser geschützt sind als irgendwo anders, weil die staaten ja schließlich datenschutzbehörden haben.

Die Regierung habe die Datenbank 2004 öffentlich eingerichtet, heißt es bei epicenter.works. 2009 sei sie unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) reformiert und bei der Datenschutzbehörde der Regierungszentrale angesiedelt worden

Was für ein glück, dass niemand dafür verantwortlich ist und dass die bußgelder nach der so genannten DSGVO nicht bei staaten fällig werden. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

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