Wenn das die ganzen grünen taz-leser lesen…

Ideengeschichtlich ist aber nicht zu leugnen, dass alles „Alternative“, das Faschistoide wie das Ökologische, der gleichen Ursuppe entstiegen ist. Nudisten, Naturschützer, Wandervögel, Vegetarier und andere Lebensreformer wandten sich vom autoritären Kaiserreich ab, strebten mit reinen und schlanken Körpern „ins Freie, ins Licht“ und damit einer Moderne entgegen, der das Reaktionäre („Zurück zur Natur!“) in Teilen so tief eingeschrieben war, dass es von den Nationalsozialisten wie Rahm abgeschöpft werden konnte

🎯

Achtung, jornalismus! Mit lesergängelung, also besser mit abgeschaltetem javascript lesen, sonst werden die inhalte von einem gib-geld-nervfräjhm überdeckt. Deshalb mache ich auch keine archivversjon, denn es ist die eigene entscheidung dieser bullschitt-jornalisten von der contentindustriellen front, ihre texte mit beachtlichem technischem aufwand so ins web zu stellen, dass sie nicht mehr zitierfähig sein sollen (und dazu einen von frei zugänglich zu blahfaseln), statt sie einfach zu veröffentlichen. Das ist ganz schön dumm. Und heute mal zur krönung des feierlichen zitates auch mit instännt-realsatire:

Screenshot des nervläjhers der taz mit dem text, der darunter noch sichtbar wird -- Nachrichten statt News. -- Wir machen keinen Online-Journalismus, wir stellen Journalismus online: Unsere Informationen auf taz.de sind frei zugänglich – für alle. Jeden Tag. Das geht nur, wenn uns viele Leser*innen freiwillig unterstützen. Schon 5,- Euro im Monat helfen uns und sichern die Zukunft der taz. -- Unterstützen Sie die taz mit Ihrem Beitrag -- [Ja, ich will] [Schon dabei!] -- Zu den heftigsten und zugleich hübschesten Zuschreibungen, zu denen meine Oma fähig war, gehörte die Einschätzung, jemand habe „eine Meise unterm Pony“. Die betreffende Person war demnach nicht ganz bei Sinnen, bei Trost, bei Verstand. Der Clou der Formulierung ist nicht die Meise, sondern der Pony – als Grund, warum man den Vogel oft nicht bemerkt.

Passt vorzüglich. 😉

3 Antworten zu “Wenn das die ganzen grünen taz-leser lesen…

  1. Ein Magnus Schwantje würde sich ob dieses taz-Bullshits im Grabe umdrehen. Ja, unter den Vegetariern gibt es die größten Spinner, aber ein Topf ist das deswegen noch lange nicht.

    • Es geht ja auch um die Anfänge… was sich damals da rumgetrieben hat deckt sich halt vielfach, wenn nicht zu großen Teilen mit den „fragwürdigeren“ Gestalten die heute auch auf ihre Weise „gegen das System“ sind bzw. diesem „Widerstand leisten“. Ich habe vor einigen Jahren in Potsdam oder Schwerin, jedenfalls in der Ecke wo das „ausbrach“ eine Ausstellung darüber gesehen: Zwar AUCH normale Leute darunter, aber überwiegend Fanatiker, Ideologen und/oder braun/grüne Esos wie z.B. Anthroposophen, Inflationsheilige, Sonnenorden, Mazdaznan usw. usf., hunderte Bewegungen gegen die die Irren aus dem Internet noch fast normal wirken 😉

      • Eine solche Differenzierung kann ich bei diesem polemischen Schreiberling der taz eben gerade nicht feststellen, nach dem alles(!) eine grün-braune Ur-Soße ist.
        Und wenn einer die Anfänge miterlebt hat und sich klar anti-faschistisch positioniert hat und folglich nach der Ermächtigung der Nazis als politisch verfolgt ins Exil gehen musste, dann war das Magnus Schwantje.

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