Oh, diese schadenfreude…

Ich habe keine belastbare kwelle, betrachtet es also bis auf weiteres nur als ein gerücht, aber mir wurde eben zugetuschelt, dass die VG media — die als verwertungsgemeinschaft der scheißpresseverleger für das BRD-leistungsschutzrecht ins leben gerufen wurde und das geld für links auf presseprodukte kassieren und an presseverleger¹ verteilen wollte — einen klageverzicht nach paragraf 306 ZPO im verfahren gegen guhgell erklärt hat.

Ganz bittere tränen kullern über die vielen freibiergesichter der arschlöcher, die jetzt auch noch trinkgeld vom wirt haben wollten! Ganz bittere tränen! Und wie teuer die ganze scheiße war, mit den ganzen vorgestreckten milljönchen für die VG media, die für sinnlose rechtskosten verbrannt wurden! Meine laune für heute ist trotz des trüben wetters gerettet. Zu schade, dass man aus schadenfreude keine energie gewinnen kann… 😉

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und stinkt und brennt zusammen mit euren scheißlobbyisten für alle ewigkeit!

Aber für kleine mitgestalter des internetzes im deutschsprachigen raum ist das noch lange keine entwarnung, denn der klageverzicht gegenüber einem großunternehmen mit kriegskasse und rechtsabteilung bedeutet ja noch keineswegs, dass nicht demnächst blogbetreiber für links und zitat abkassiert werden können. Er bedeutet nur, dass ein gerichtsurteil erstmal vermieden oder aufgeschoben wurde. Und was für scheißguhgell portokasse gewesen wäre, das sind für arsch blogger aus der BRD existenzbedrohende rechtskosten.

Von daher ist erst ruhe, wenn dieser rohrkrepierer von gesetzeswerk nebst seiner von Axel Fotz vorangetriebenen EU-ausweitung wieder weggemacht wird. Bis dahin gibts weiterhin platzhaltertafeln dort im deutschsprachigen web, wo einst lebendige webseits waren. Das sind eben die zustände, wie sie von der CSPDUAFDPGRÜNETC gewünscht werden…

¹Nein, nicht an die urheber, sondern an die verleger. Auch wenn in der propaganda immer vom schutz der urheber gesprochen wird.

3 Antworten zu “Oh, diese schadenfreude…

  1. Hmmm… Verzicht führt zwar zu einer Abweisung des Anspruchs, aber dabei ergeht ein Sachurteil, das wegweisend sein könnte.
    Wenn die Klägerin das Urteil fürchten müsste, würde sie stattdessen die Kläge zurücknehmen, um das Urteil zu vermeiden.
    Insofern könnte der Verzicht ein Hinweis darauf sein, dass ein für die Klägerin günstiges Urteil erwartet wird, und der Verzicht soll lediglich dazu dienen, der Beklagten (was für ein Wort) den Anreiz zu nehmen, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen.
    Das ist meine laienhafte Einschätzung der Sache.

    • Es kann allerdings auch sein, dass eine außergerichtliche Einigung zwischen den Parteien erzielt worden ist, und der Verzicht ist Bestandteil der Einigung, um sicherzustellen, dass in gleicher Sache nicht erneut geklagt werden kann.

      Auch diese Interpretation lässt in mir keine frohen Erwartungen aufkommen.

  2. Wo sie können werden armen Schweinen die Prozesse gemacht, sofern nicht die Angst Leute ganz verstummen lässt…
    Ein paar werden vermutlich in den Konzern eingemacht bzw eingegliedert…als Alibi oder Spielwiese oder beides…
    Offiziell unabhängig…!
    Aber wir werden uns dran gewöhnen (müssen)?!

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