Klaut des tages

Seit einigen Tagen befällt ein Programm Hunderte ungesicherte Datenbanken in der Cloud und überschreibt alle Daten. Zurück bleibt als Gruß nur ein „Miau“. Wer dahinter steckt und warum, ist unklar […] Ein Bot befällt Datenbanken vom Typ ElasticSearch und MongoDB, die ohne Passwortschutz in Cloud-Umgebungen von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern liegen, und überschreibt alles mit Zufallszahlen, an die ein „meow“ angehängt wird, Englisch für „Miau“. In Deutschland sind bereits mehr als 100 Datenbanken betroffen

Von mir gibt es jedenfalls ein ganz großes „danke“ für den unbekannten, der offen im internetz auf rechnern anderer leute — so genannte „klaut“ — abgelegte datenbanken von irgendwelchen verantwortungslosen datenschleuderern einfach löscht, statt die daten an spämmer und verbrecher zu verhökern. 😻

Mach weiter! Und lass dich nicht erwischen, sonst tun die noch so, als hättest du den schaden angerichtet und bestrafen dich dafür. Datenschleuderer werden hier ja leider nie angemessen zur rechenschaft gezogen. 🐈

2 Antworten zu “Klaut des tages

  1. Ist wohl das „schwarze Schaf“ von den Schutzheiligen des Internet. Ich liebe den goldigen Humor, daran sollten sich viele der nutzlosen Hacker mal ein Beispiel nehmen. Was nutzt Wissen und Können ohne Anwendung? Dann ist man nur ein Politiker der schlimmsten Sorte.

    Interessant finde ich die Arbeitsleistung des Bot, die zeigt wie lahm das Internet ist und wie sich das System selbst im Weg stellt. Fachmann, Experte = Vollidiot Der Bot zieht den Blödköpfen die Hosen runter. Aber immer schön weiter für das Internet zahlen. 50, 100 Euro, im Monat darf es noch mehr sein?! Vier Milliarden Menschen können demnach nicht so arm sein, wie behauptet wird.

  2. Noch besser wäre es vielleicht gewesen, einfach starke Passwörter zu setzen. Dann tun die ausgesperrten Admins das beim nächsten Mal nämlich selbst, weil sie sich an den Aufwand und die Peinlichkeiten erinnern, um erst einmal wieder Zugang zu erlangen.

    Bei einer Löschung spielen sie im Zweifelsfall nur ein Backup ein und ändern im Übrigen nichts, denn das Backup hat ja so gut funktioniert, und man will doch nicht die dutzend Perl-Skripte anpassen müssen, die da regelmäßig laufen und ursprünglich für Betrieb in einem privaten LAN gedacht waren…

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