Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal einen dschobb für die BRdeutsche einheitsgewerkschaft gemacht und sich angeschaut, wie eigentlich diese „betriebliche berufsausbildung“ so aussieht. Die ergebnisse sind so unerwartet, dass man vor verblüffung das atmen vergisst [archivversjon]:

Mehr als jeder zweite Auszubildende kann seinen Lebensunterhalt nicht vom eigenen Gehalt bestreiten […] jeder Zehnte gehe zusätzlich zur Ausbildung noch einem Nebenjob nach […] Jeder achte Azubi gab außerdem an, ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben zu müssen. Demnach mussten sie während der Ausbildung Toiletten putzen, Gläser spülen und tagelange Renovierungsarbeiten im Betrieb erledigen […] Mehr als 34 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass ihr Betrieb keinen Ausbildungsplan vorgelegt hätte, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist […] Mechatroniker, Elektroniker und Bankkaufleute sind laut Umfrage überdurchschnittlich zufrieden. Berufe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, der Zahnmedizin, dem Einzelhandel und Teilen des Handwerks bewerten ihre Betriebe dagegen als mangelhaft

Niemand hätte das erwarten können!

Eine Antwort zu “Prof. dr. Offensichtlich

  1. Wie dechiffriert der Volksmund schon seit Jahrzehnten korrekt: A(rsch)zu(m)Bi(erholen).
    Manche Dinge ändern sich eben nie, und andere noch später.

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