Wissenschaftsjornalismus des tages

Die spektrum der wissenschaft so:

Windenergie:
Schwarze Rotorblätter verringern Vogelsterben

Die richtige wissenschaft zählt hingegen so

Dass pestizide, gebäudefenster und verwilderte katzen jedes jahr mehrere hundert milljonen vögel allein in den vereingten staaten eines teils von nordamerika totmachen, führt bei weitem nicht zu derartig groß aufgepusteten emozjonalsierten reakzjonen wie ein gelegentlicher toter vogel unter einem windrad. In meinen augen belegt das mehr als nur ein bisschen, dass die kampanjen gegen die nutzung der windenergie gezielt psychomanipulativ und mit scheinargumenten vorangetrieben werden, und dagegen hilft nicht etwa eine verbesserung der windkraftanlagen durch einfärbung der rotoren (obwohl man das meiner meinung nach machen sollte, wenn es signifikante verbesserungen bringt), sondern ein bloßstellen der betreiber dieser kampanjen und ihrer sicherlich nicht gerade naturverliebten motivlage. Früher hätte jornalismus ja mal solche aufgaben erledigt, aber der ist heute viel zu beschäftigt damit, PResseerklärungen und njuhs aus dem NITF-ticker so zu übernehmen, dass man auch ja gut reklameplätze mit diesem content vermarkten kann.

Die polemische und nicht gerade zielführende frage, wie viele von den „vogelfreunden“ unter den windradgegnern wohl eine katze halten werden, juckt natürlich auch. :mrgreen:

Spezjalexpertin des tages

Luisa Neubauer (bündnis 33/die natoolivgrünen), eine studierte geografin und medial bekanntgemachte klimaschutzaktivistin aus der BRD, hat sich klimamäßig auf der welt mal umgeschaut, wie sehr die existenzen von menschen bereits vernichtet werden, indem sie ein paar hunderttausend kilometer weiter geschaut hat. Leider nicht in richtung mond… 🚀

Übrigens: Eratosthenes von kyrene hat rd. zwei jahrhunderte vor beginn unserer zeitrechnung mal den umfang der erdkugel durch vergleich von schattenwürfen an verschiedenen orten gemessen und ist auf rd. 42.000 kilometer gekommen, also mit einem messfehler von rd. fünf prozent. Die intellektuellen fähigkeiten und fertigkeiten in der antike vor der großen geistzerstörung durch das kristentum sind schon sehr beeindruckend¹. Im verlaufe eines heutigen geografiestudiums scheint man die heutige, genauere zahl von von rd. 40.075 kilometern äkwatorumfang allerdings nicht mehr zu lernen, und dann wird halt ein paar hunderttausend kilometer gereist, um woanders hinzukommen. Hauptsache, mit dem klima kennt sie sich aus! :mrgreen:

¹Die kugelform der erde wurde von den seefahrenden griechen schon lange vorher erschlossen, vermutlich durch die betrachtung, wie schiffe und küsten am horizont auftauchen und/oder wie die erde bei einer mondfinsternis schatten auf dem mond wirft. Heutige fundamentalistische kristen sind dazu teilweise trotz allgemein hoher bildungsstandards nicht mehr imstande und glauben an eine flache, scheibenförmige erde, die sie aus dem schöpfungsmytos der bibel interpretieren. Man muss nicht unbedingt doof sein, um im 21. jahrhundert ein religjöser fundamentalist zu werden, aber es ist schon sehr hilfreich.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal im auftrag einer lobbyorganisazjon fürs autofahren eine umfrage unter autofahrern gemacht, was im straßenverkehr am meisten nervt, und hat dabei zum baffen erstaunen der ganzen nazjon rausgekriegt, dass vor allem autofahrer nerven, gefährden und den verkehr aufhalten. Niemand hätte das jemals erwarten können!

Als nichtautofahrer, der meist auf dem fahrrad am verkehr teilnimmt, kann ich das jedenfalls nur bestätigen — obwohl einige radfahrer sich wirklich dumm und asozjal verhalten und offenbar nicht begreifen wollen, dass sie nur das kanonenfutter des straßenverkehrs sind.

In hannover wird gemessert

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler kam es gegen 01:15 Uhr an der Straße Kattenbrookstrift im hannoverschen Stadtteil Bemerode zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen 20 bis 30 Personen. Aus bislang ungeklärtem Motiv stach der mutmaßliche Täter mittels eines Messers auf den 30-jährigen Hannoveraner ein und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen im Rücken zu