Der stürmer vermeldet die stürmung

Ich höre die kwatschjornalisten (unter anderem in der 20-uhr-tagesschau von gestern abend) immer „stürmung des reichstags“ schreiben und sagen. Die leute sind doch noch nicht einmal in den reichstag reingekommen… was vor allem daran liegt, dass sie es gar nicht ernsthaft versucht haben, denn die drei polizeibeamten vorm reichstag hätten einen ernsthaften willen zur stürmung nicht aufgehalten und wären letztlich überrannt worden. Diese leute haben davor eine akzjon gemacht und mit flaggen in den farben früherer deutscher größe rumgeschwenkt. Das war schon schwer erträglich, zugegeben, aber eine stürmung sieht anders aus.

Oder wollen die nach scheiße stinkenden jornalisten und propagandisten etwa die neonazis größer schreiben als sie sind? Nein, ganz im gegenteil? Dann muss ich den neonazis ja widerwillig zu ihrer gelungenen akzjon gratulieren, denn die jornalisten haben wie die pawlowschen hündchen reagiert und völlig unreflektiert ihren speichel fließen lassen, mit exakt kontraproduktivem ergebnis.

Eine Antwort zu “Der stürmer vermeldet die stürmung

  1. Gerne verlinke ich mich hier, um nicht noch einmal tippen zu müssen.

    Typische winwinwinwinwin-Situation:

    – die ÖR-Medien haben ihr Futter seit dem wie zu erwartend gekippten Verbot der Demo

    – die selbsternannte „APO“ um BLÖD und Co. hat ihr Futter (siehe Deinen Beitrag weiter oben)

    – die ganzen Kritiker, Leugner, Esos, Faschos und anderen Protestierenden haben ihr Futter und können sich spätestens beim nächsten Mal zum Überopfer hochstilisieren

    – die Rechten können sich jetzt „endlich“ einmal mehr mit übertriebener Symbolik, die keine war und ist, in Szene setzen

    – die „Politik“ hat dadurch den Fingerzeig (siehe ebenfalls Deinen Beitrag) und Handhabe, die Demos per Restriktion immer mehr zu knebeln

    Dürfte sehr interessant werden, welche braune Soße sich aus dieser Gemengelage heraus bildet.

    Eines ist dabei sicher: Dieser ganze Schmarren hat weder etwas mit links noch Protest gegen die herrschende Ordnung oder gar Klassenkampf zu tun. Wer offensichtlich aus meist rein eigenem Interesse mit Rechten aufläuft auf einer von einem Unternehmer und einem Anwalt geführten Demo und Verschwörungs- und Eso-Schwurblern als Rednern, ist weder proletarisch noch solidarisch.

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