Konrad Adam, AFD-gründungsvorstandsmitglied, über die AFD

Auch anderswo führen die Lobbyisten das große Wort, doch nirgends sonst so ungeniert wie in der AfD. Das unter Zeitdruck, in gerade einmal zwei Tagen zusammengeflickte Parteiprogramm strotzt nur so von hohlen Phrasen und üblen Dissonanzen, manche Kapitel lesen sich, als wären sie aus den Werbeprospekten der Energiewirtschaft, des Bauernverbandes oder der Autoindustrie abgeschrieben […] Die AfD dürfte die einzige Partei sein, die es fertiggebracht hat, eine der dümmsten Parolen, den Ruf nach freier Fahrt für freie Bürger, in den Rang einer politischen Forderung zu erheben

Denen, die trotz ihrer täglichen lebenserfahrung weiterhin an die „repräsentative demokratie“ und den scheißparteienstaat glauben wie die kristlich-konsumistisch verdummten kinder an den weihnachtsmann, wünsche ich nach lektüre des verlinkten artikels viel spaß beim näxsten versuch, eine partei zu gründen, in der es dann wieder mal zur allgemeinen unterhaltung der p’litikgenießer einen anderen abschaum nach oben spült. Die farben sind ja mittlerweile alle durch, orangsch und türkis waren die letzten farblücken, und braun geht nicht mehr in der BRD. Da muss man sich schon ein anderes merkmal ausdenken, an dem man erkannt wird. Wie wäre es mal mit vernunft, anstand, wissenschaft, ideologiefreiheit und empatie? Diese fünf haltungen in kombinazjon sind nämlich das einzige, womit sich die menschheit vor einer zivilisazjonskatastrofe und den rückfall ins mittelalter (oder wahrscheinlicher: in die steinzeit) bewahren kann. Und nein, waxtum und unternehmensgewinne haben diese eigenschaft nicht.

Eine Antwort zu “Konrad Adam, AFD-gründungsvorstandsmitglied, über die AFD

  1. Die Steinzeit war im Vergleich wahrscheinlich sozialer. Da hing das Überleben der Sippen noch vom Miteinander direkt ab und falsche Führer waren um des Überlebens aller willen wahrscheinlich schneller weg als heute…

    …mangels Aufzeichnungen ist das natürlich nicht so recht nachzuweisen, aber die Funde zum Pflegen Erkrankter und das Vermischen verschiedener Spezies wie Neandertaler und Homo Sapiens sprechen da durchaus eher für ein Mit- als Gegeneinander. Ein Einzelner hatte in dieser zeit so oder so kaum Überlebenschancen auf längere Sicht.

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/neandertaler-waren-kinderfreundlich/

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschlechterrollen-forscher-entzaubern-die-steinzeit.976.de.html?dram:article_id=342902

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