Windohs 10 und offißß 365 des tages

Hat hier jemand kinder, denen von ihrer BRD-zwangsschule die nutzung von windohs 10 oder von offißß 365 aufgezwungen wird? Oder ist hier jemand ein lehrer, dem die verwendung von windohs 10 oder von offißß 365 durch die BRD-zwangsschule aufgezwungen wird. Das dürfte beides klar illegal sein. Ja, der verlinkte text ist etwas länger, aber er ist immer noch kürzer…

Die im nächsten Schritt untersuchte Datenschutzerklärung von MS Office 365 umfasst als PDF-Version 459 Seiten und erhält die Darstellung von schätzungsweise acht- bis zehntausend Diagnosedaten, die bei der Nutzung des Softwarepakets erhoben werden können

…als die zusatztexte zu verträgen, die man klicki-klicki mit meikrosoft „vereinbart“. 460 seiten ist ganz schön sportlich, und das dürfte bei weitem nicht so vergnüglich zu lesen sein wie ein roman.

Verweigert euch! Strafanzeigen wegen nötigung, wenn ihr dann mit irgendwelchen drohungen zum wohlverhalten gebracht werden sollt, nimmt jede staatsanwaltschaft entgegen.

Lehrer, die sich nicht verweigern, sind täter. Sie sollten als solche behandelt und geachtet werden. Und eltern, die sich nicht schützend vor ihre kinder stellen, wenn sie an dubiose, kwasischadsoftwäjhr verkaufende US-konzerne wie meikrosoft verhökert werden sollen, sollten sich vielleicht mal ein anderes hobby als kinderkriegen suchen.

P’litische applausspende des tages

HANNOVER. Seit 1. November hebelt das Land Niedersachsen in einer Allgemeinverfügung die geltenden Höchstarbeitszeiten unter anderem für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen aus. Ab sofort sind bis zu zwölf Stunden tägliche Arbeitszeit zulässig. Die Pflegekammer Niedersachsen kritisiert, dass VertreterInnen der Pflege nicht im Vorfeld einbezogen worden seien

[Archivversjon]

Aber demnächst gibt es vielleicht mal wieder ein bisschen applaus von den parlament-ariern. So ein warmer applaus! Ist ja auch viel billiger als eine angemessene bezahlung.

Die Verfügung enthält weder Regelungen zu Ausgleichstunden noch zu einer finanziellen Entschädigung für die Mehrarbeit

👏🤮

Mord des tages

Mindestens ein mörder ist mit einem sturmgewehr (in einigen kwellen ist auch von einer schrotflinte die rede) und diversen weiteren waffen durch wien gerannt und hat wahllos in menschenansammlungen geschossen [archivversjon]. Es handelte sich um einen islamisch-fundamentalistischen fanatiker, der mit dem IS sympatisierte und vorher bei polizeien und geheimdiensten einschlägig bekannt war. Wir dürfen jetzt alle gespannt sein, was sich in den folgenden tagen ergibt. Ein typisches muster wäre zum beispiel:

  • Der täter und sein umfeld wurde geheimdienstlich observiert.
  • Die tat wurde im unmittelbaren umfeld von geheimdienst-mitarbeiten vorbereitet.
  • Die beschaffung der waffen wurde geheimdienstlich überwacht.
  • Die kommunikazjon zwischen dem täter und seinen mutmaßlichen komplizen und sympathisanten (von denen mindestens zwei geld dafür bekamen, dass sie ihre informazjonen an die geheimdienste weitergaben) wurde dokumentiert.
  • Eventuelle die polizei oder die geheimdieste der republik österreich belastende beweismittel verschwinden auf wundersame weise.

Und die p’litische reakzjon darauf ist genau so vorhersehbar: eine weitere ausweitung der berechtigungen von polizei und geheimdiensten, ein weiterer ausbau des überwachungsstaates, der jeden menschen als „gefährder“ und „verdächtigen“ betrachtet und möglichst vollständig überwacht sowie ein weiterer abbau von menschen- und bürgerrechten in österreich.

Und jeder, der daran irgend etwas bedenklich findet, ist ein dummer nazi von verschwörungsteoretiker, der nur den terroristen zuarbeitet, die öffentliche sicherheit gefährdet und der genau so schlimm wie ein durch die straßen laufender mörder ist. 🤮

Aber achtung! Ich kann nicht wirklich hellsehen. Wenn es so kommt, dann weiß ich das nur aus dem gleichen grund vorher, aus dem ich auch weiß, dass morgen die sonne wieder aufgehen wird: weil ich es wieder und wieder erlebt habe.

Datenschleuder des tages

Die BRdeutsche finanzklitsche „scalable capital“ hatte einen mitarbeiter, der die daten zu rd. 31.000 kunden für sicherlich eine ordentliche handvoll klimpergroschen an verbrecher verhökert hat [archivversjon]. Diese daten werden zurzeit für kriminelle angriffe (p’lit- und jornalistendeutsch: cyberkriminelle angriffe) auf die kunden der finanzklitische verwendet. Kleiner datenschutz-bonbon zum nachtisch: dass daten abgeflossen sind, war bei „scalable capital“ schon ein halbes jahr lang bekannt, aber man hat es den kunden gegenüber lieber verschwiegen. Macht ja auch keinen guten eindruck gegenüber den kunden, die ja weiterhin einer solchen klitsche ihr geld anvertrauen sollen. Und in wie weit der datenabfluss aufgeklärt ist und zu einer strafanzeige gegen den hoffentlich ehemaligen mitarbeiter geführt hat, dazu wird lieber geschwiegen. Vermutlich nicht, weil es ein allzu gutes licht auf „scalable capital“ würfe, wenn die wahrheit offen bekannt wäre.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Auch im bankgewerbe sind eure daten nicht sicher. Die unerfreuliche liste wäxt und wäxt und wäxt.

Ach ja, und immer schön den banken das geld geben. Vor allem irgendwelchen läden, die sich „vergrößerbare pinke-pinke“ nennen und mit dieser halbdadaistischen firmierung schon klar machen, wie halbseiden sie sind. Übrigens: auch eine verkleinerung ist eine skalierung. :mrgreen:

Da-da-digitalisierung des tages

Schon nach fünf Minuten Suche fielen dem Sicherheitsforscher Heiko Frenzel zahlreiche Lücken der Webseite der CSU regelrecht ins Auge. Genauer gesagt der Seite der CSU-Landtagsfraktion. Den Umgang der Partei mit sensiblen Daten, FTP-Zugängen u.v.m. beschreibt Frenzel als ein „Worst Case Szenario“, wie er auf seinem Blog schreibt. Die Admins hatten dort ungeschützt ca. 800 verschiedene Zugangsdaten unverschlüsselt hinterlegt […] Die Passwörter einiger Personen sollen dabei überaus wenig einfallsreich gewesen sein. Damit hätten Cyberkriminelle Zugriff auf weitere Bereiche erhalten können. Das Passwort von Markus Thomas Söder, dem Ministerpräsidenten Bayerns, soll dabei eben keine löbliche Ausnahme dargestellt haben

Cyber! Cyber!