3 Antworten zu “Internetzzensur des tages

  1. Wenn Wikedpedia deppen-verlinken (war da nicht mal was mit Imhotep?) für dich ok ist, dann kann ich auch guten Gewissens die Google-Suche verwenden, erst recht solange DuckDuckGo im Vergleich mit der Google-Suche derart unterirdische Ergebnisse bringt z.B. beim einfachen Stichwort //Saunafans//. Dass bei DuckDuckGo wirklich bessere Ergebnisse kommen, kann ich aus meiner Erfahrung damit nicht bestätigen.
    Und youtube, wo deutlich schlimmer zensiert wird (KenFM&Co.), dürfte man dann logischerweise auch nicht mehr benutzen, geschweigedenn verlinken. Ganz abgesehen davon, dass Boykottaufrufe dieser Art nicht die Breitenwirkung haben, die sie bräuchten um irgendeinen Effekt zu haben … alles sehr, sehr unrealistisch …
    Auf Android und Smartwanze zu verzichten ist da deutlich realistischer – zumindest für mich. Auch auf die anderen Google-Dienste kann ich bequem verzichten. Aber nicht mal Huawei kann sich das leisten: Google-freie Smartwanzen sind praktisch unverkäuflich. Und selbst mein soziales Umfeld, das ich auf GNU/Linux prägen konnte, kann sich dem nicht völlig entziehen.
    Naja, auf Klicks auf die Ad-Links kann man ja verzichten, verlinken muss man auch nicht¹ und vielleicht wird das noch was mit DuckDuckGo – irgendwann mal.

    ¹ ich gebe Suchworte immer in der Form //Suchwort// an. Da kann sich dann jeder seine Suchmaschine aussuchen.

  2. Und wo ist das Problem ? Wenn Google keine polische Scheiße auskotzen will, dann ist das o.k. Google ist doch klar eine Werbe- und Verkaufsplatform. Am Ende können die sogar sagen, daß sie bei der scheiß US-Wahl nicht eingemischt haben.
    ( evtl. ist das ja auch schon die Ausrede 😉

    Andersrum mal erklärt, anders Beispiel : die Türkei wurde mit dem Gedanken gegründet, daß Staat und Religion getrennt sind, das hat auch gut funktioniert und hat recht weltoffene Moslems hervorgebracht. Leider gefällt das dem Kobold Erdoanal so überhaupt nicht, da er die Intressen der religiösen Führer ( heil Euch ! )
    nun befriedigen darf, schließlich hatten die Ihn finanziert und das führt nun dazu, daß die Türkei wieder stark zurückfällt und ein viel muslemischer Staat werden soll, mit all dem schönen spirituellen Folterkrams. Tja, da gefällt Google aber besser.

    • Google und Konsorten profitieren, egal ob in den USA oder bspw. Deutschland, von einer ganzen Reihe von Gesetzen, die Ihnen Sonderrechte verschaffen. Im Gegenzug haben sie halt bestimmte Verpflichtungen – und abgesehen davon gibt es auch in jedem (mindestens auf dem Papier) zivilisierten Land (mindestens auf dem Papier) gesetzliche Regelungen, die das Ausnutzen von marktbeherrschender Stellung verbieten. Dazu gehört auch, äußerst einseitig gegen bestimmte politische Inhalte vorzugehen, solange diese nicht rechtswidrig sind.
      Dass dagegen kaum etwas unternommen wird, ist z.B. in Deutschland leicht damit zu erklären, dass zum einen die (aktuellen) Profiteure dieser „Privatzensur“ derzeit Oberwasser haben und natürlich zum anderen die BRD dann auch gezwungen wäre, jeden einzelnen ÖRR-Sender aus den selben Gründen dichtzumachen 😉
      Schließlich gilt man ja auch in Deutschland mittlerweile, wenn man wie meine Wenigkeit z.B. nur „klassisch linke“ Positionen ganz ohne den identitäspolitischen Blödsinn vertritt, mittlerweile als schmuddeliger Rechtsaußen und wird in privaten und staatlichen Medien gerne „gecancelt“, von Vertretern mittiger bis gar echter rechter Positionen gar nicht erst zu reden.

      Was der Irre vom Bosporus jetzt genau mit Google, twitter etc. zu tun hat, muss ich vermutlich gleich mal im großen Whataboutism-Handbuch nachschlagen.

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